Institut Hartheim erstmals bei Beiwagen-Tour der Caritas dabei
ALKOVEN. Für Bewohner des Instituts Hartheim gab es heuer eine besondere Ausfahrt: Sie waren erstmals bei der Beiwagen-Tour der Caritas dabei. 23 Motorradgespanne aus Österreich und Deutschland waren rund eine Stunde unterwegs.

Die Route führte von Engelhartszell über St. Aegidi, Stadl, Vichtenstein und Esternberg entlang der Donau zurück zum Ausgangspunkt. Gefahren wurde mit 60 bis 70 Kilometer pro Stunde.
Die Route plant seit der ersten Tour Sepp Hartl. „Aus Sicherheitsgründen braucht es trotzdem vier bis fünf Solofahrer vom MRC Kallham, die an den Kreuzungen dafür sorgen, dass die Gruppe ungehindert durchfahren kann“, erklärt er.
Motorradfahrer Werner Jarisch vom MF Quo vadis aus Weyer war erstmals dabei. Der 51-Jährige hatte vor zehn Jahren selbst einen schweren Motorradunfall und lag neun Wochen im Koma. „Ich musste vom Lesen übers Schreiben bis hin zum Gehen alles wieder neu lernen“, erzählt er. Nach 15 Monaten konnte er wieder Motorrad fahren.
Organisiert wird die Tour von den Caritas-Mitarbeitern Anneliese Dichtl-Pühringer und Roswitha Schießl. „Sie warten das ganze Jahr auf das Ereignis. Manche schauen zu Beginn ein bisschen skeptisch, andere hüpfen gleich in den Beiwagen hinein“, sagt Dichtl-Pühringer. Auch Rollstuhlfahrer können mitfahren.








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