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Vortrag über Palliativmedizin: Im Mittelpunkt steht der Mensch, nicht seine Erkrankung

Nora Heindl, 21.03.2017 10:00

EFERDING. Wenn alle Aussicht auf Heilung verloren gegangen ist, bemüht sich die Palliativmedizin um die Unterstützung am Ende des Lebens. Durch moderne interdisziplinäre Betreuung kann auch bei einer weit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung das Leben lebenswert gemacht werden. Körperliche Symptome werden gelindert und Unterstützung bei seelischem Leid geboten. Dabei steht nicht mehr die Krankheit im Mittelpunkt der Bemühungen, sondern ganz einfach der Mensch.

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

Die Diagnose „unheilbar krank“ ist für viele Patienten ein Scheideweg, um über das eigene Leben nachzudenken. Es tauchen Fragen nach dem Sinn des Lebens auf. Wozu lebe ich überhaupt noch? Was bin ich noch wert? Die Palliativmedizin rückt deshalb nicht nur die Linderung der körperlichen Beschwerden (Schmerz, Atemnot, Angst, Unruhe, …), sondern auch der seelischen in den Vordergrund.

Info-Vortrag am 30. März

Unter dem Titel „Unterstützung am Ende des Lebens“ findet am Donnerstag, 30. März, ein Vortrag über Palliativmedizin mit Oberarzt Franz Reiner, Leiter der Palliativstation in Vöcklabruck, und Hausarzt Martin Schiffkorn vom Gesundheitszentrum St. Agatha in der Rotkreuz-Bezirksstelle Eferding statt. Im Vortrag wird der stationäre Bereich erläutert, ebenso wie die weitere Versorgung zu Hause aussehen kann. Wie können Angehörige und Betroffene unterstützt werden? Welche Methoden werden dabei angewendet? Was beschäftigt, was ängstigt die Angehörigen und die Betroffenen, was hilft ihnen? Beginn ist um 19 Uhr.


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