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EFERDING/Wels. Einem 56-Jährigen aus dem Bezirk Eferding konnte am Klinikum Wels-Grieskirchen ein Blutgerinnsel mittels Katheter direkt aus der Lunge entfernt werden.

Diplomgesundheits- und Krankenschwester Teresa Samhaber, Ronald Binder, der Patient (möchte namentlich nicht genannt werden), Christian Trockenbacher (Arzt für Lungenkrankheiten) und Elisabeth Laßnig (v. l.) nach dem erfoglreichen Eingriff. (Foto: Klinikum Wels-Grieskirchen / Nik Fleischmann)

Jährlich versterben in Österreich, trotz schneller Diagnosemöglichkeiten, rund 4.000 Menschen an einer Lungenembolie. „Löst sich ein Blutgerinnsel aus den Beinvenen und bewegt sich mit dem Blutstrom in den Lungenkreislauf, kommt es zur potenziell lebensbedrohlichen Lungenembolie“, erklärt Ronald Binder, Leiter der Abteilung für Innere Medizin II, Kardiologie und Intensivmedizin am Klinikum Wels-Grieskirchen. Butgerinnsel treten vor allem bei Bettlägrigkeit, Gerinnungsstörungen, Tumorerkrankungen und nach Operationen auf. „Wenige Tage vor der Diagnosestellung litt der Patient zunehmend unter einem Druckgefühl in der Brust, Atemnot und Leistungsabfall“, erklärt Elisabeth Laßnig, Oberärztin am Klinikum Wels-Grieskirchen. Gemeinsam mit Binder nahm sie den lebensrettenden, kathetergestützten Eingriff vor. Der Patient erholte sich dank des minimalinvasiven Eingriffs rasch.


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