Gemeinschaftskrankenschwestern für Hartkirchen und Aschach
HARTKIRCHEN/ASCHACH/EFERDING/ GRIESKIRCHEN. Als „Community Nurses“ sollen ausgebildete Pflegekräfte für die Gemeinden tätig sein. Sie sollen Mitbürger in Not zuhause besuchen und betreuen.

In Hartkirchen und Aschach wurde ein solches Projekt von der Europäischen Union genehmigt, auch der Sozialhilfeverband Grieskirchen/Eferding plant Maßnahmen. Fünf Pflegekräfte werden Teilzeit in Hartkirchen arbeiten, um die Bewohner der Gemeinden Aschach und Hartkirchen zu betreuen. Auch der Sozialhilfeverband Grieskirchen und Eferding bekam Förderungen zugesagt, die genauen Details müssen erst geklärt werden, so Bezirkshauptmann Christoph Schweitzer. Die „Community Nurses“ sind ein von der EU gefördertes, dreijähriges Pilotprojekt im Rahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans. Community Nurses sollen auf Gemeindeebene tätig sein und unterstützen ältere Menschen mit drohendem oder bestehendem Unterstützungsbedarf, die zu Hause leben, sowie deren Angehörige. Außerdem verschaffen sie sich durch präventive Hausbesuche einen Überblick über die Lage vor Ort und sind eine wertvolle Unterstützung der Allgemeinmediziner.
31 Projekte gefördert
In Oberösterreich werden 31 Projekte mit 44 Community Nurses (Vollzeitäquivalent) gefördert, das entspricht einem Viertel aller Projekte in Österreich. „Unser Ziel ist es, Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu betreuen. Das Pilotprojekt ermöglicht Versorgung und Beratung direkt vor Ort“, erklärt Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.


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