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Skisprung-Weltcup: Endlich hat es für „Jaci“ mit dem ersten Podestplatz daheim geklappt

Nora Heindl, 08.02.2016 12:40

HINZENBACH. Beim vierten FIS Skisprung Weltcup der Damen in Hinzenbach zeigten die Österreicherinnen einmal mehr, dass sie zu den besten Springerinnen der Welt zählen. Mit zwei zweiten und einem dritten Platz ließen sie das heimische Publikum jubeln. Nicht zu schlagen war an beiden Tagen Überfliegerin Sara Takanashi aus Japan. Mit 98 Metern setzte sie sogar einen neuen Schanzenrekord bei den Frauen.  

Große Freude über Rang drei bei Jacqueline Seifriedsberger. Foto: Heindl
  1 / 3   Große Freude über Rang drei bei Jacqueline Seifriedsberger. Foto: Heindl

Platz zwei ging an beiden Tagen an Daniela Iraschko-Stolz aus der Steiermark. Jacqueline Seifriedsberger (SC Waldzell) platzierte sich im ersten Wettkampf – geschwächt von einer Erkältung – auf Rang sieben. Tags darauf landete die Heeressportlerin vor heimischer Kulisse und mit mentaler Unterstützung des angereisten Fanclubs bei 90 und 88 Metern und damit auf Platz drei. „Endlich hat es mit dem ersten Stockerl zu Hause geklappt. Der erste Sprung war dabei richtig gut. Vor dem zweiten war ich zwar ein bisschen nervös, was sich auch ein wenig ausgewirkt hat, aber das Resultat geht voll in Ordnung. Ich bin glücklich mit dem gesamten Wochenende, gerade wo ich kränkelnd hierhergekommen bin“, so die Oberösterreicherin. Elisabeth Raudaschl (NTS Salzkammergut) sammelte als 27. am zweiten Wettkampftag ebenfalls Weltcuppunkte.

„Wir hatten Samstag und Sonntag jeweils rund 2000 begeisterte Fans an der Schanze, die für eine tolle Stimmung gesorgt haben und die großartige Leistungen und weite Sprünge der weltbesten Skispringerinnen zu sehen bekamen. Besonders freue ich mich über die Übertragungen im österreichischen, deutschen und japanischen Fernsehen, die mit spannenden Bildern aus der Energie AG Arena sicherlich dazu beigetragen haben, das Damen-Skispringen noch ein Stück populärer zu machen“, zog OK-Chef Bernhard Zauner Bilanz.


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