Markus Altenstrasser bei EM-Auftakt am Red Bull Ring auf dem Podest
PRAMBACHKIRCHEN. Die Karten sind neu gemischt in der FIA European Truck Racing Championship 2016. Mit zwei Rennen der Truck Race Trophy starteten die 1.200 PS starken Fünftonner am Samstag bei Kaiserwetter am Südkurs des Red Bull Ring in die Saison. Einen Traumauftakt legte der dreifache Europameister Jochen Hahn (GER) mit einem Start-Ziel-Sieg und einem 2. Platz hin. Der Prambachkirchner Markus Altenstrasser feierte mit zwei 3. Rängen seine ersten Podestplätze beim Heimrennen am Red Bull Ring.

Die respekteinflößenden Zugmaschinen der FIA European Truck Racing Championship haben am Samstag einen wuchtigen Saisonauftakt in Spielberg hingelegt. Einen persönlichen Triumph feierte der Lokalmatador Markus Altenstrasser. Nach einem erbitterten Zweikampf über 20 Runden mit dem Briten Ryan Smith – der nachträglich wegen eines Frühstarts bestraft wurde – belegte der Oberösterreicher mit Rang 3 sein bis dahin bestes Ergebnis am Red Bull Ring, stand aber nicht am Podest: „Die Rennleitung hat leider etwas spät reagiert, deswegen war ich bei der Siegerehrung nicht dabei, aber ich freue mich trotzdem riesig über mein bestes Ergebnis beim Heimrennen in Spielberg!“
Der Prambachkirchener ließ nicht locker und kämpfte im zweiten Rennen des Tages mit aller Kraft um seinen verdienten Platz am Siegerfoto. Die gestürzte Startreihenfolge (für Platz 1 bis 8 des ersten Rennens) sorgt im zweiten Tages-Lauf bei der Truck-EM naturgemäß für reichlich Action. Die Top-Piloten starten dabei aus der Mitte des Feldes – Überholmanöver am laufenden Band sind garantiert. Die Kontrahenten schenkten sich wirklich nichts, auf das Material wurde nicht geachtet! Markus Altenstrasser verlor zwar die komplette Abdeckung seiner Stoßstange, holte sich aber mit einem fulminanten Finish von Startplatz 6 noch einen weiteren 3. Rang und strahlte mit der Sonne um die Wette: „Es war ein turbulentes Rennen. In der ersten Ecke ist es ziemlich rundgegangen. Die Trucks hinter mir haben ordentlich Druck gemacht, wir haben uns abwechselnd überholt. Als ich am Teamradio gehört habe, dass ich am 4. Platz bin, habe ich mir gedacht, ich muss noch einmal ordentlich reindrücken, das geht sich noch aus. Es hat geklappt und ich bin den 3. Platz sicher nach Hause gefahren. Es ist natürlich eine super Geschichte beim Heimrennen, die Tribüne hat getobt. Danke für“s Daumendrücken!“
In den Rennen am Sonntag belegte der Prambachkirchner Rang 10 und 11.


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