Die österreichischen Adlerinnen wollen in Hinzenbach wieder auf das Stockerl
HINZENBACH. Olympia ist Schnee von gestern und die ÖSV-Damen blicken voller Vorfreude und Zuversicht auf den Heimweltcup, der von 25. bis 27. Februar in Hinzenbach stattfindet.

Am Weltcup-Wochenende springen rund 60 Teilnehmerinnen aus 15 Nationen um den Sieg. Allen voran die frisch gekürten Olympiamedaillen-Gewinnerinnen Urša Bogataj, Katharina Althaus und Nika Kriznar sowie die Gesamtweltcupführende Sara Marita Kramer. Sie will nach der verpassten Olympia-Teilnahme in Hinzenbach ihr Können unter Beweis stellen. Insgesamt sind zehn österreichische Springerinnen am Start, die Hälfte davon aus Oberösterreich: Jacqueline Seifriedsberger, Katharina Ellmauer, Vanessa Moharitsch, Julia Mühlbacher sowie Lokalmatadorin Sophie Kothbauer vom UVB Hinzenbach. „Ich freue mich schon sehr auf den Weltcup in Hinzenbach, ein Weltcupstart auf der Heimschanze ist etwas ganz Besonderes“, sagt Kothbauer.
Im Verein freut man sich indessen zusätzlich, dass der Skisport-Weltverband den Veranstaltern einmal mehr das Vertrauen ausgesprochen hat und mit drei Wettkämpfen bereits zum neunten Mal nach Oberösterreich kommt. „Wir hoffen natürlich, dass alle gesund sind und bei uns am Start sein werden. Wie immer bedanke ich mich natürlich bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die trotz dieser strengen Auflagen bei uns wieder dabei sind“, so Robert Zauner, Präsident des Organisationskomitees.
„Es ist eine Meisterleistung des UVB Hinzenbach, dass die besten Skispringerinnen der Welt bereits zum neunten Mal im Eferdinger Landl zur Landung ansetzen. Dafür muss dem ganzen Team und all den freiwilligen Helferinnen und Helfern rund um Vereinspräsident Bernhard Zauner ein ganz großes Dankeschön ausgesprochen werden. Was sie alle, gerade in dieser schwierigen Zeit, leisten, verdient die Wertungsnote 20,0, also die Bestnote, die eine Skispringerin oder ein Skispringer von der Jury erhalten kann“, zeigt sich Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) erfreut.
Zwei Neuerungen gibt es heuer: Erstmals wird am ersten Tag ein Teambewerb ausgetragen und zum ersten Mal wird am Ende des Wochenendes die „österreichische Alpenkrone“ vergeben. Leider müssen die Springerinnen aufgrund der momentan noch geltenden Covid-19-Maßnahmenverordnung ohne Publikum auskommen. Der ORF überträgt die Wettkämpfe jedoch live im Fernsehen.


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