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STROHEIM. Bundesminister Andrä Rupprechter stattete auf Einladung der Ortsbauernschaft Stroheim dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Augendoppler in Gmeinholz einen Besuch ab. Der mit knapp 13 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche im Nebenerwerb geführte Fleckviehzuchtbetrieb hat 82 Erschwernispunkte und ist typisch für den bergigen Rand des Bezirkes Eferding.

BM Andrä Rupprechter (2. v. r.) hörte sich die Sorgen der Landwirte an.
  1 / 2   BM Andrä Rupprechter (2. v. r.) hörte sich die Sorgen der Landwirte an.

Hintergrund der Einladung war die Novellierung der Benachteiligten Gebiete, die 2018 umgesetzt werden soll. Die 104 Betriebe von Stroheim und die Hälfte der gut 60 landwirtschaftlichen Betriebe von Haibach würden davon betroffen nicht mehr im Sonstigen Benachteiligten Gebiet liegen.

Notwendige Unterstützung würde wegfallen

„Für uns Landwirte und die Kulturlandschaft im Benachteiligten Gebiet ist es fatal, würde die notwendige Unterstützung für den Mehraufwand der Betriebe wegfallen. Die Arbeit für die Offenhaltung unserer gepflegten Landschaft muss auch dementsprechend abgegolten werden. Es ist unmöglich durch Produktpreise die wirtschaftliche Benachteiligung abzugelten“, betont Ortsbauernobmann Alois Moser, und weiter: „Bundesminister Rupprechter versprach uns, dass er sich auf EU-Ebene vehement für weitere Verbesserungen bei den Abgrenzungskriterien der Benachteiligten Gebiete einsetzen will. Wir hoffen, dass unser Einsatz zu einer positiven Auswirkung für unsere Landwirte und Landschaft beiträgt.“


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