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LAbg. Jürgen Höckner unterstützt Fachkräfteoffensive für Oberösterreich

Nora Heindl, 26.02.2019 09:05

EFERDING. Im Bezirk Eferding herrscht mit 4,3 Prozent Arbeitslosigkeit eine hohe Beschäftigung. „Um die gute Entwicklung in unserem Bezirk für die Zukunft abzusichern, brauchen wir aber mehr qualifizierte Fachkräfte“, betont Landtagsabgeordneter Bgm. Jürgen Höckner. Der Großteil der Unternehmen hat einen akuten Mitarbeiterbedarf. „Bei uns im Bezirk Eferding sind derzeit etwa 200 offene Stellen beim AMS gemeldet – eine steigende Tendenz.“

LAbg. Bgm. Jürgen Höckner. Foto: ÖVP
LAbg. Bgm. Jürgen Höckner. Foto: ÖVP

In ganz Oberösterreich sind es derzeit etwa 30.000 Fachkräfte, die zusätzlich benötigt werden würden. Ohne Gegensteuern könnten es bis 2030 sogar 127.000 Fachkräfte sein. Bereits jetzt suchen acht von zehn Unternehmen in Oberösterreich händeringend nach neuen Mitarbeitern.

Deshalb hat die OÖVP eine Fachkräfteoffensive gestartet und ein umfangreiches Maßnahmenbündel erarbeitet.  „Davon sollen die Menschen in unserem Bezirk und die Unternehmen profitieren. Es soll dazu beitragen, dass Oberösterreich zu einem Land der Möglichkeiten wird“, betont Eferdings Vertreter im oö. Landtag. „Durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen wollen wir vor allem auch jene zurück in den Arbeitsmarkt holen, die zurzeit keinen Job haben.“

Die zentralen Punkte des OÖVP-Maßnahmenbündels:

  • Umfassende Qualifizierungsmaßnahmen mit besonderem Fokus auf digitaler Kompetenz und technologischem Fortschritt: Steigerung der Anzahl von Personen mit Qualifizierung über Pflichtschulniveau; Hebung aller Potentiale im Bereich Lehre, insbesondere im Bereich der Mangelberufe;
  • Mit gezielten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sollen insbesondere auch Langzeit-Arbeitslose möglichst rasch wieder in Beschäftigung gebracht werden.
  • Verstärkung der Maßnahmen zur Gewinnung von Fachkräften aus anderen Bundesländern und Europa sowie aus Drittstaaten.
  • Vermehrte qualifizierte Zuwanderung von Spitzenkräften aus dem Ausland. Dabei gilt es die Möglichkeiten von „Rot-weiß-Rot“-Card und regionalisierter Mangelberufsliste gänzlich auszuschöpfen.

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