Angelika Winzig will die Interessen der Grieskirchner und Eferdinger in der EU vertreten
EFERDING/GRIESKIRCHEN. Damit die Chance auf ein Mandat im europäischen Parlament nicht „winzig“ ist, wollen die ÖVP Vertreter aus Eferding und Grieskirchen um Vorzugsstimmen für die ÖVP-Kandidatin Angelika Winzig werben, denn nur alleine die Anzahl dieser Stimmen entscheidet, wer von den ÖVP-Kandidaten eines der fünf begehrten Mandate erhält.

In Eferding erreichte die ÖVP bei der EU-Wahl 2014 29.7 Prozent vor der SPÖ (23,5) und der FPÖ (22,3). In Grieskirchen schaffte man 33,9 Prozent vor der FPÖ (23,2) und der SPÖ (18,5). Diesem Ergebnis will man bei der Wahl am 26. Mai ein deutliches Plus anhängen, meint ÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmansdorfer.
Winzig in die EU
Der zweite Wunsch ist, das die oberösterreichische EU-Wahl-Kandidatin Angelika Winzig eines der fünf Mandate erreicht. „Aus oberösterreichischer Sicht ist es wichtig, dass wir auf EU-Ebene eine Vertreterin haben“, erklärt Grieskirchens Bezirksparteiobmann Peter Oberlehner. Sein Eferdinger Kollege Jürgen Höckner ergänzt: „Wir brauchen jemanden, der unsere Region kennt. Wir sind ein kleiner aber selbstbestimmter Bezirk. Uns ist wichtig, dass sich die Region Eferdinger Land weiterentwickeln kann“.
„Die EU zu den Bürgern bringen“
Angelika Winzig selbst kommt aus Attnang-Puchheim (Bezirk Vöcklabruck) und will den Wirtschaftsstandort Oberösterreich stärken, kein Atommülllager an der oberösterreichischen Grenze zulassen und die bäuerliche Wirtschaft sowie den ländlichen Raum und die Klein- und Mittelbetriebe stärken und illegale Migration verhindern. „Was mich oft stört, ist die Detailverliebtheit der EU wie bei zu braunen Pommes. Wir müssen im Gegenzug die EU zu den Bürgern bringen.“


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