Vortrag: "Märkte sind kein Schicksal"
EFERDING. Der Neoliberalismus ist zur Religion geworden. Seine Jünger, Journalisten, Politiker, aber auch zahlreiche Unternehmer, haben diese Ideologie wie ein Evangelium übernommen. Doch „der Markt“ ist kein höheres Wesen, wie die herrschende Wirtschaftstheorie der letzten Jahrzehnte glauben machen will.

So gut ist es den meisten Menschen in Europa noch nie gegangen. Die Wirtschaftsleistung hat sich in den vergangenen 45 Jahren fast verdreifacht. Aber gleichzeitig nahmen Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Armut zu, der Sozialstaat wurde geschwächt, Millionen Menschen in Europa leiden Not und Angst. Wie konnte es zu dieser Polarisierung kommen? Diesem Thema geht Wirtschaftswissenschaftler und Analytiker Stephan Schulmeister in seinem Vortag, mit Diskussionsmöglichkeit, in der Arbeiterkammer Eferding nach.


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