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EFERDING. Für ihren von der Agentur Zunder entwickelten neuen Außenauftritt „Eferding darf das“ erhielt die Nibelungenstadt den Österreichischen Bundeswerbepreis Austriacus in Bronze in der Kategorie „Kampagne“. Die Jurymitglieder waren von der innovativen und mutigen auf Sympathie aufbauenden Kampagne begeistert. „Wir sind sehr stolz, diese große Auszeichnung erhalten zu haben“, so Bürgermeister Severin Mair.

Mit flotten Sprüchen konnte Eferding die Jury überzeugen. Foto: Zunder
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Eferding ist als drittälteste Stadt Österreichs eine sehr traditionsreiche Gemeinde. Um dem Image der Nibelungenstadt einen modernen Touch zu verleihen, wurde in einem mehrmonatigen Entwicklungs- und Entscheidungsprozess die Kampagne „Eferding darf das“ entwickelt. Mit der gesamten Kampagne wurde einerseits die große geschichtliche Bedeutung der Stadt symbolisiert, andererseits steht der Werbeauftritt auch für Fortschritt, Modernität und einen frischen Wind in der Bezirksstadt.

Charmante Hinweis auf Vorzüge der Stadt

Im Rahmen einer Plakataktion wurde etwa mit Sprüchen wie „mehr Bäume als Einwohner. wir nennen das Lebensqualität“ oder „haben versucht perfekt zu werden. sind nur bis charmant gekommen“ in sympathischer Art auf die Vorzüge der Stadt hingewiesen. Die Slogans verkehren vermeintlich negative Aspekte in positive Charakterzüge der Bezirksstadt. „Der Mut hat uns immer wieder überrascht. Uns wurde von Eferding ein hohes Maß an Vertrauen entgegen-gebracht, das für den Erfolg der Kampagne von entscheidender Bedeutung war“, so Florian Knogler, Geschäftsführer von Zunder.

Im Rahmen des neuen Außenauftritts wurden auch ein neues Logo und eine neue Corporate Identity entwickelt. Das neue Logo und Corporate Design findet sich seitdem auf allen Drucksorten der Stadt, auf Tragetaschen und Wegweisern zu Einrichtungen der Stadt. Auch die Bekleidung der Bauhof-Mitarbeiter und der Fuhrpark der Stadt Eferding sind neu „gebrandet“. „Ganz wichtig war uns von Anfang an die Einbindung aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen, das neue Erscheinungsbild der Stadt nach außen wurde einstimmig und fraktionsübergreifend im Stadtrat beschlossen. Der neue Außenauftritt wurde nach einer ersten Gewöhnungsphase von der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen“, so Mair.

Bevölkerungszuwachs und gute wirtschaftliche Entwicklung

Der erfolgreichen Kampagne lässt der Bürgermeister auch Taten folgen. Die wirtschaftliche Entwicklung ist positiv und einige neue Firmengebäude sind in der Nibelungenstadt derzeit in Bau. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2015 ist die Bevölkerung um rund 300 Menschen auf mittlerweile bereits 4.280 Einwohner gewachsen. „Wir achten sehr stark darauf, im Stadtzentrum eine gute Infrastruktur anzubieten. Viele Dienstleistungsunternehmen sowie Ärzte und Rechtsanwälte sind im Zentrum angesiedelt und bringen die Menschen in die Innenstadt“, betont Severin Mair. Um diese Situation weiter zu verbessern, wird derzeit ein Impulsprogramm ausgearbeitet, das eine Stärkung der Innenstadt zum Ziel hat und 2020 präsentiert wird. Im Kulturbereich ist das Eferdinger Bräuhaus als Veranstaltungslocation sehr gut ausgelastet. Bereits im Laufen sind auch die Vorbereitungsarbeiten für die 800-Jahr-Feier im Jahr 2022.


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