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EFERDING. Mit dem neuen Projekt-21 will die Sparkasse Eferding-Peuerbach-Waizenkirchen künftig gemeinnützige Projekte unterstützen. Insgesamt sollen dafür erstmalig rund 200.000 Euro bereitgestellt werden – So viel wie noch nie in der Geschichte der Regionalbank.

Matthias Mittermaier, Michaela Schwinghammer-Hausleithner, Elisabeth Vogl, Sandra Emprechtinger, Gerald Schneeberger, Ferdinand Karer und Helmut Fallmann (v. l.) hoffen auf viele Einreichungen für das einzigartiges Regional-Projekt 21. (Foto: Roland Wimmer)

„Es liegt in der DNA der Sparkasse wohltätig zu agieren. In den Köpfen der Menschen aus der Region gibt es viele gute Ideen und die wollen wir vor den Vorhang holen“, spricht die Sparkasse-Vorstandsvorsitzende Michaela Schwinghammer-Hausleithner stolz über die neue Initiative. Das Projekt-21 soll Ideen mit finanziellen Mitteln, einem guten Netzwerk und Know How unterstützen. „Wir werden nicht nur Geld, sondern auch Zeit investieren“, sagt Vorstandsdirektor Gerald Schneeberger. Dazu gehört auch die Bereitschaft bereits pensionierter Mitarbeiter das Projekt ehrenamtlich zu unterstützen. „In der Region gibt es nichts Vergleichbares.“ Das Projekt richtet sich an Vereine, gemeinnützige Institutionen, Schulen oder auch Gemeinden – Privatpersonen werden nicht gefördert. Die Ideen können ab sofort auf der Website des Projekts eingereicht werden. Bedingung ist, dass das Projekt im Einzugsgebiet der Sparkasse Eferding-Peuerbach-Waizenkirchen angesiedelt ist.

Unabhängiges Gremium entscheidet

Bei der Vergabe der Förderungen entscheidet ein unabhängiges Gremium über die Aufteilung des Fördertopfes. Die Mitglieder kommen aus den unterschiedlichsten Sparten: Geschäftsführerin Schauer Agrotronic Elisabeth Vogl, Matthias Mittermaier als landwirtschaftlicher Direktvermarkter, Caritas-Hausleiterin Sandra Emprechtinger und der Direktor des Gymnasiums Dachsberg Ferdinand Karer. Auch Helmut Fallmann, Geschäftsführer der Fabasoft, sitzt im Gremium und wünscht sich vor allem Projekte zum Thema Klimaschutz und Soziales: „Ich möchte Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“

Bis 31. Jänner können Ideen eingereicht werden

Das Gremium wird drei bis vier Wochen nach dem Einreichschluss die Entscheidung bekannt geben. Mit der Umsetzung der finanzierten Projekte sollte 12 Monate nach dem Gremiumsentscheid begonnen werden. Der für das Projekt bewilligte Betrag wird in Teilbeträgen bei Vorlage von Rechnungen ausbezahlt. Die Höhe der Förderung richtet sich nach den Bedürfnissen des Projektes. Aus dem Gesamttopf sollen rund 50.000 Euro für kleinere Projekte mit niedrigen Fördersummen zur Verfügung stehen.

Projektkategorien

  • Förderung der Kinder-, Jugend- und Familienfürsorge
  • Förderung der Fürsorge für alte, kranke oder mit körperlichen Gebrechen behaftete Personen
  • Förderung der Schul- und Volksbildung, Erziehung und Berufsausbildung
  • Förderung der Gesundheitspflege und des Sports auf Amateurbasis
  • Förderung des Naturschutzes, der Denkmalpflege, Heimatkunde, Heimatpflege und der Bekämpfung von Elementarschäden
  • Förderung der Kunst und Wissenschaft

Das Projektvorhaben sollte bestmöglich beschrieben werden: Was ist der Inhalt des Projekts, wem kommt es zugute, warum ist das Projekt von Bedeutung? Wichtig ist auch die Vorbereitung einer Kostenschätzung und in welchem Zeitrahmen das Projekt umgesetzt wird. Je detaillierter das Projekt beschrieben wird, umso leichter ist eine Entscheidungsfindung durch das Expertengremium möglich.

Das Projekt muss anhand eines vollständig ausgefüllten Datenblattes auf der Website projekt-21.at fristgerecht eingereicht werden.

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