Nationalratsabgeordneter Hafenecker zu Gast in der Bezirkshauptstadt
EFERDING. Die Freiheitlichen der Stadt Eferding luden NAbg. Christian Hafenecker als Referenten zu einem Themenstammtisch über die aktuelle Teuerungskrise.

Diesem Informationsabend wohnten auch Landesparteisekretär LAbg. Michael Gruber und der Bezirksobmann LAbg. Bgm. Ing. Wolfgang Klinger bei.
„Es freut uns, zu unserem Themenabend in der drittältesten Stadt Österreichs, so hohe Funktionäre begrüßen zu dürfen“, wies Fraktionsobmann GR Silvio Hemmelmayr in seiner Begrüßung auf die 800-Jahr-Feier der Stadt Eferding hin.
NAbg. Christian Hafenecker präsentierte zum Einstieg in das Thema „Teuerung“ den zahlreichen Zuhörern aktuelle Zahlen, wie bspw. die Inflationsrate, welche im August bei 9,3% lag.
„Österreichs Haushalte zahlten im Juni 45 Prozent mehr für Energie als im Jahr zuvor, der Gaspreisindex war um 424 Prozent höher, der Strompreisindex war dreimal so hoch“, erklärte NAbg. Hafenecker und führte weiter aus: „die Teuerung beschert uns Haushalts-Zusatzkosten von 1400€ im Jahr, die ‚Gutscheinpolitik‘ der Regierung löst diese Probleme nicht, weder kurz- noch langfristig!“
Nicht nur die Folgen dieser Entwicklungen für die einzelnen Bürger, auch wirtschaftliche Aspekte wurden hinterfragt und beleuchtet. „Die Corona-Jahre haben einen Wandel bewirkt, durch die laufenden EU-Sanktionen wird das nicht verbessert“, ist Bezirksparteiobmann Klinger überzeugt.
Bedenkliche Einstufung in Erneuerbare Energiequellen
Auch die EU-Waldstrategie ist von Zuhörern thematisiert worden. „Die energetische Nutzung von Holz macht in Österreich 60 Prozent der erneuerbaren Energie aus. Dass Holz als Energieträger nicht mehr als erneuerbare Energie gelten soll, der Atomstrom im Gegenzug aber als ein solcher eingestuft wird, ist äußerst bedenklich. So werden Arbeitsplätze und Energiesicherheit aufs Spiel gesetzt“, warnt Landesparteisekretär Gruber.
NAbg. Christian Hafenecker, der gemeinsam mit Susanne Fürst im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss tätig ist, wusste als freiheitlicher „Aufdecker“ ernüchternde Erkenntnisse daraus zu berichten. „Die ‚schwarzen Netzwerke und türkisen Seilschaften‘ werden nach und nach ans Licht gefördert. Zu den ‚Highlights‘ zählte mitunter das Multiversum der ‚Schmid-Chats‘, der Wirtschaftsbund-Skandal in Vorarlberg und das schamlose Abkassieren von ÖVP-Organisationen bei Corona-Hilfszahlungen. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen“, so Hafenecker, der abschließend den Gästen noch die Möglichkeit bot, sein Buch „So sind wir“ zu signieren.


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