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EFERING/OÖ. Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer besuchte Eferding, um sich mit den ÖVP-Gemeindevertretern des Bezirkes über Projekte - vor allem in der Pflege - für Oberösterreich auszutauschen.

Landesrat Wolfgang Hattmansdorfer beim Austausch mit den Eferdinger ÖVP-Funktionären (Foto: OÖVP Bezirk Eferding)

Eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre ist das Thema Pflege. Von den geplanten Änderungen im Bereich der Pflegeausbildung, allen voran vom OÖ. Pflegestipendium, berichtete Soziallandesrat Hattmannsdorfer beim ÖVP-Funktionärsaustausch.

Mit der Pflegelehre hat man eine neuartige Form der Ausbildung in der Pflege geschaffen. Der Lehrberuf wird vorerst pilotmäßig im Herbst 2023 als Ausbildungsversuch eingerichtet – Oberösterreich wird sich aktiv für dieses Pilotprogramm bewerben. Gerade für die Gemeinden, als wichtiger Partner im Bereich der Pflege und Betreuung in Oberösterreich, sei eine gemeinsame und abgestimmte Vorgangsweise wichtig. „Unser Ziel ist es, ein Altern in Würde weiterhin zu ermöglichen. Zentrales Thema dafür ist es, junge Menschen zu begeistern, dass sie in den Pflegeberuf einsteigen. Mit der Pflegelehre gelingt uns das niederschwellig und bereits in jungen Jahren. In der Schweiz ist die Pflegelehre bereits der drittbeliebteste Lehrberuf, mit 4.500 Lehrlingen pro Jahr und das soll unser Vorbild sein. Wir sind bereits ein Vorreiter-Land, was Ausbildungen für junge Menschen betrifft. Wir werden uns deshalb auch im Bereich der Langzeitpflege für die Pflegelehre stark machen und uns als Pilotland bewerben“, sagt Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.

Parallel wurde vor dem Sommer im Auftrag des Landes Oberösterreich bzw. derSoziales Netzwerk GmbH die oberösterreichische Jugend (14 bis 25 Jahren) zumImage des Pflegeberufes durch IMAS International befragt. „Rund ein Viertel der 14 bis 25-Jährigen in Oberösterreich hat ein konkretesInteresse am Pflegeberuf. Ein umfangreiches Bewerber-Potenzial istdamit vorhanden. Mit den geeigneten Maßnahmen soll dieses Potenzialin Zukunft besser genutzt werden“, so Landtagsabgeordnete Astrid Zehetmair zum Ergebnis der Befragung.


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