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ASCHACH/LINZ. Philipp Bruckner zählt in seinem Beruf zu den Weltbesten. Bei den WorldSkills, der Weltmeisterschaft der Berufe, in Salzburg holte sich der junge Anlagenelektriker der voestalpine Stahl GmbH die „Medallion for Excellence“ und ist damit Staatsmeister.

Philipp Bruckner errang den Staatsmeister-Titel als Anlagentechniker. (Foto: SkillsAustria)
Philipp Bruckner errang den Staatsmeister-Titel als Anlagentechniker. (Foto: SkillsAustria)

Er ist Elektrotechniker in der Stromverteilung und aktuell österreichischer Staatsmeister seiner Zunft: Nach seinem ersten Platz bei den Austrian Skills hat Philipp Bruckner, Facharbeiter bei der Voest in Linz, sich nun auch bei den 46. WorldSkills als einer der besten Anlagenelektriker der Welt bewiesen. Philipp hat über 700 Punkte erreicht. Vor Publikum maßen sich weltweit mehr als 1.000 Teilnehmer aus 56 Ländern und Regionen in über 60 Wettbewerbsberufen. Sie alle haben sich in den nationalen Bewerben als die Besten ihres Fachs qualifiziert. Philipp machte jedenfalls seinem WorldSkills-Motto „Wer sich die richtigen Ziele setzt, kann nur gewinnen!“ alle Ehre.

Weltmeisterliche Vorbereitung

Denn bereits die Teilnahme an den WorldSkills, für die Philipp sich über seinen Sieg bei den AustrianSkills qualifizierte, ist ein riesiger Erfolg. Bei den Meisterschaften muss jeder Handgriff sitzen. Bis zu zehn Stunden täglich trainierte der ambitionierte 20-Jährige daher. „Alles, was wir hier im Ausbildungszentrum der voestalpine lernen, ist sehr umfangreich und tiefgehend. Im Wettbewerb muss man dann alles an Wissen und Können, das man sich während der Lehre angeeignet hat, verknüpfen.“, erzählt Philipp.

Eine Leistung, die auch Ausbildungskoordinator Werner G. anerkennt: „Für die Teilnahme am weltweiten Wettbewerb qualifizieren sich unsere Jungfacharbeiter nicht nur mit ihrer fachlichen und persönlichen Kompetenz, sondern auch mit ihrem zeitintensiven Engagement. Ein Dank gilt daher auch den vorbereitenden Kräften unter der Federführung von Christian W. und der Bereitschaft der Betriebe, Zeit für die Vorbereitung freizuspielen.“

Immer unter Strom

Was seinen Beruf ausmache, sei die Mischung aus handwerklichem Können und fundierten Programmierkenntnissen, so Philipp und ergänzt: „Ich mag die Vielseitigkeit an meinem Beruf und generell die Arbeit mit Strom.“

Dass der junge Aschacher hoch motiviert ist, spürt man auch bei seiner Zielsetzung für die Zukunft: Sich ständig weiterzubilden, die Werkmeisterschule zu absolvieren und die Matura in Englisch zu machen, hat er sich fest auf den Plan geschrieben. Auch wenn da nicht mehr allzu viel Platz für Hobbys bleibt, so ist ihm der Ausgleich bei der Freiwilligen Feuerwehr und beim Ski- oder Radfahren sehr wichtig.


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