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HAIBACH. Andreas Hinterberger (ÖVP) ist seit fast zwei Jahren Bürgermeister der Gemeinde Haibach. Im Tips-Interview spricht er über seine bisherigen Erfahrungen im Amt und seine Pläne für die Zukunft der Gemeinde.

  1 / 2   Andreas Hinterberger (ÖVP) ist stolz auf den Zusammenhalt in der Gemeinde Haibach. (Foto: Gemeinde Haibach)

Tips: Sie sind nun seit fast zwei Jahren Bürgermeister. Was ist Ihr Resümee über diese Zeit?

Andreas Hinterberger: Ich war ja davor bereits zwölf Jahre Vizebürgermeister. Trotzdem war das erste Jahr ein Findungsjahr, in dem ich in meine neue Rolle hineinwachsen konnte. Das Amt ist sehr zeitintensiv, vor allem weil die Voraussetzungen jetzt andere sind. Aber ich mache es gern und besonders freue ich mich über die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Gemeinde.

Tips: Welche Erfolge und Rückschläge gab es in den letzten beiden Jahren?

Hinterberger: Immer wenn wir bei Problemen oder Anliegen helfen können, ist das ein Erfolg – auch bei Kleinigkeiten. Wir haben letztes Jahr eine Betreuung für unter Dreijährige eingeführt und da sieht man jetzt, dass wir auf das richtige Thema gesetzt haben. Man muss zwar immer wieder Kompromisse eingehen und kann nicht alles genauso umsetzen, wie man es sich vorgestellt hat, aber bisher hat alles auf irgendeine Weise geklappt.

Tips: Worauf sind Sie besonders stolz?

Hinterberger: Auf den Zusammenhalt in der Bevölkerung, der vor allem durch die vielen ehrenamtlich Tätigen in allen Bereichen der Gemeinde sichtbar wird.

Tips: Was gefällt Ihnen persönlich an Haibach am besten?

Hinterberger: Wir haben in Haibach Lebensraum und Erholungsraum zugleich. Wir leben von der bauerngepflegten Landwirtschaft und haben vom Nahversorger bis zur Gastronomie alles, was wir brauchen.

Tips: In Haibach sind ja der Neubau des Musikheims und eine Erweiterung des Ortsplatzes geplant – wie sieht es damit aus? Und welche Projekte stehen sonst in nächster Zeit an?

Hinterberger: Die Pläne für das Musikheim liegen derzeit beim Land und wir können hoffentlich bald damit starten. Im Zuge des Neubaus soll auch der Ortsplatz vergrößert und ein Platz für Begegnung geschaffen werden. In einem nächsten Schritt muss dann das Feuerwehrhaus saniert und erweitert werden. Ein besonderes Anliegen ist mir das Hallenbad. Es ist eines von sehr wenigen in der Region und wird von 19 Schulen zum Schulschwimmen und vielen Organisationen für Schwimmkurse, Seniorenschwimmen und anderes genutzt. Auch das bedarf einer Sanierung.


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