Mehr Pendler können Beihilfe erhalten
EFERDING/GRIESKIRCHEN. Mehr Menschen mit einem längeren Arbeitsweg können künftig die Fernpendelbeihilfe beantragen: Das Land Oberösterreich erhöht mit 1. November 2026 die Einkommensgrenze von 35.000 auf 38.000 Euro steuerpflichtiges Jahreseinkommen.

Die Fernpendelbeihilfe unterstützt Menschen, die regelmäßig zwischen ihrem Hauptwohnsitz und einem mindestens 25 Kilometer entfernten Arbeitsplatz pendeln. Dabei ist es unerheblich, ob sie mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Je nach Entfernung beträgt die Förderung zwischen 229 und 442 Euro im Jahr.
Rund 207.000 Euro ausbezahlt
In den Bezirken Eferding und Grieskirchen wurden für das Pendeljahr 2025 bis zum 29. September 2026 insgesamt 899 Anträge positiv erledigt. In Eferding entfielen auf 260 bewilligte Anträge rund 59.803 Euro, in Grieskirchen auf 639 Anträge rund 146.977 Euro. Damit wurden in den beiden Bezirken zusammen rund 207.000 Euro ausbezahlt.
Die OÖVP-Bezirksparteiobleute Florian Hiegelsberger und Astrid Zehetmair begrüßen die Anhebung der Einkommensgrenze. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) betont: „Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass künftig mehr Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher als bisher mit der Fernpendelbeihilfe entlastet werden.“
Abgelehnte Anträge werden nochmals geprüft
Wer für das Pendeljahr 2025 wegen eines zu hohen Einkommens eine Absage erhalten hat, muss keinen neuen Antrag stellen. Die betroffenen Ansuchen werden auf Basis der erhöhten Einkommensgrenze intern erneut geprüft.
Anträge für das Pendeljahr 2025 können noch bis Sonntag, 28. Februar 2027 gestellt werden. Informationen zu den Voraussetzungen und zur Antragstellung finden sich unter www.land-oberoesterreich.gv.at/228391.htm








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden