Werkstätte Eggerding der Lebenshilfe feiert 20 Jahre
EGGERDING. Vor 20 Jahren startete die Werkstätte Eggerding der Lebenshilfe Oberösterreich für insgesamt neun Beschäftigte. Mittlerweile ist die Beschäftigten-Anzahl auf fünf Gruppen mit 24 Personen und einem großen Dienstleistungsangebot angewachsen.

Alles begann mit einem Webstuhl und der Gartenpflege für die Gemeinde Eggerding. Heute übernimmt die Textilgruppe vor allem Näh-Aufträge vom Unternehmen Grüne Erde und Industriearbeiten der Firma Palme. Sotriterarbeiten für viele regionale BetriebeDie Service-Gruppe erledigt sämtliche Arbeiten im Haus inklusive Wasch- und Bügeltätigkeiten während in der Industriegruppe verschiedene Sortierarbeiten für regionale Wirtschaftsbetriebe erledigt werden. Ältere Beschäftigte und Personen mit hohem Unterstützungsbedarf finden in der Aktiv- und der Fördergruppe Unterstützung in allen Lebensbereichen.
Großartige Kooperationen
„Seit zwei Jahren setzen wir den Schwerpunkt auf den Ausbau der Integrativen Beschäftigung. So konnten inzwischen vier großartige Kooperationen geschaffen werden, in denen 12 Menschen mit Beeinträchtigung die Chance bekommen in den Firmen mitzuarbeiten. Mit der Form der Integrativen Beschäftigung haben die Beschäftigten die Möglichkeit, die Gesellschaft von ihren Fähigkeiten zu überzeugen und so Vorurteile direkt abzubauen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass noch viele Betriebe erkennen, welche Bereicherung dieses Angebot für alle Beteiligten ist.“, so der Kommentar von Einrichtungsleiter Michael Fuchs.
Hoher Stellenwert
Durch viele „inklusive Projekte“ sind die Beschäftigten der WS Eggerding auch in der Gemeinde fester Bestandteil der Gemeinschaft. So verwaltet zum Beispiel eine Beschäftigte die Bibliothek in der Volksschule. Zusätzlich finden mit der Schule gemeinsam organisierte Sporttage oder die jährliche Flurreinigung in der Gemeinde statt. Letztes Jahr standen Menschen mit Behinderung gemeinsam mit dem Musikverein des Ortes auf der Bühne und sangen ein Konzert.
Feier wird nachgeholt
„Aufgrund der aktuellen Lage wird dieses Jahr im kleinen Kreis gefeiert. Die große Jubiläumsfeier wird 2021 nachgeholt“, berichtet Michael Fuchs.


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