Neunte Landesligarunde im Schach
LITSCHAU/EISGARN. Die Titelchancen von Litschau-Eisgarn sind immer noch intakt, liegen doch die Schrammelstädter zwei Runden vor Meisterschaftsende nach Verlustpunkten immer noch in Front.

Mit der einmaligen Chance vor Augen den Landesmeistertitel nach Litschau zu holen ging es in der neunten Runde zum starken Mostviertler Traditionsklub Böhlerwerk. Nach Bekanntgabe der Aufstellung sahen sich die Schrammelstädter nach den Elozahlen geringfügig im Vorteil.
Auf dem dritten Brett konnte NM Stefan Wagner einen ungestümen Königsangriff seines Gegners Lambert Danner erfolgreich abwehren und im Gegenschlag seinen Gegner zur Aufgabe zwingen. Damit ging Litschau bereits nach einer starken Stunde mit 1:0 in Führung.
In knisternder Spannung ging es auf den übrigen sieben Brettern in die vierte Stunde.Eine völlig ausgeglichene Stellung konnte Roman Nemecek auf dem achten Brett gegen Horst Semeck in eine Punkteteilung abwickeln – 1,5:0,5. Auf dem ersten Brett mühte sich NM Jurij Khalakhan gegen Fidemeister Florian Mostbauer ab, schlug ein Remisangebot seines Gegners aus, musste aber nach einem Damenopfer gegen zwei Türme trotzdem in ein Remis einwilligen – 2:1.
Auf dem vierten Brett verteidigte sich Jiri Plasil mit den schwarzen Steinen geschickt gegen Dominik Ehs, konnte die Partie im Gleichgewicht halten und beendete das Spiel mit einer Punkteteilung – 2,5:1,5.
Auf dem zweiten Brett opferte NM Thomas Bauer recht früh eine Figur gegen einen Königsangriff. Trotz aller Bemühungen führte diese Aktion nicht zum gewünschten Erfolg und der Kampf ging verloren – 2,5:2,5.Nun ging es in die fünfte Stunde und eine Entscheidung musste fallen.
Zuerst musste Patrick Schuh auf dem siebenten Brett die überlegene Spielführung seines Gegners anerkennen und die Gastgeber gingen mit 2,5:3,5 in Führung. Postwendend konnte Pavel Ptacnik den Rückstand mit einem kompromisslosen Angriffsspiel gegen Christian Neumann ausgleichen – 3,5:3,5. Oldrich Popelka versuchte einen Mehrbauern in einem Turmendspiel zu einem Erfolg zu verwerten, was aber nicht gelang. Popelka musste sich mit einer Punkteteilung zufrieden geben – Endstand 4:4 auf die Schrammelstädter dürfen weiterhin vom Titel träumen, liegen sie doch nach Verlustpunkten immer noch voran.
Voest Krems kam gegen Mistelbach/Altlichtenwarth II mit 1,5:6,5 gehörig unter die Räder. Zwettl verlor ebenfalls und zwar 3:5 gegen Pöchlarn.


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