Alltagsleben zwischen 1945 und 1948 – Emmersdorf erinnert sich Am Dienstag, 5. Mai findet im Hotel Donauhof der Vortrag „Zwischen Befreiung und Freiheit“ statt. Stefan Eminger, Leiter des Referats Zeitgeschichte im NÖ Landesarchiv, wird in seinem Vortrag das Alltagsleben zwischen 1945 und 1948 beleuchten. Gerhard Flossmann wird Anregungen geben, wie sich eine Gemeinde mit dem Kriegsende vor 70 Jahren und der Zeit des Wiederaufbaus auseinandersetzen kann.
Österreich wurde noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges, am 13. März 1938, an das Deutsche Reich angeschlossen. Damit hörte die Republik Österreich auf zu existieren. Zu dieser Zeit konnte noch niemand ahnen, welche Auswirkungen dies auf unser Land haben würde. Österreich sollte nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ein selbstständiger Staat werden. Die alten Grenzen wurden wieder aktiviert und Österreich wurde in vier Besatzungszonen eingeteilt und im Osten (bis zur Enns) von der Sowjetunion besetzt. Am 30. April 1945 beging Adolf Hitler Selbstmord. Sein Nachfolger, Admiral Dönitz, unterschrieb am 8. Mai 1945 den bedingungslosen Waffenstillstand. In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 stießen in Erlauf – also im Bezirk Melk – der sowjetische General Dmitri Dritschkin und der US-amerikanische General Stanley Reinhart auf den Waffenstillstand und das Ende des Krieges an. Die Verluste dieses Krieges waren gewaltig. Unzählige Menschen waren ums Leben gekommen, die jüdische Bevölkerung war erbarmungslos verfolgt, hingerichtet und in Konzentrationslagern ermordet, ebenso die Roma beinahe ausgerottet worden. Unzählige Häuser waren zerstört und Millionen Menschen obdachlos geworden. Es gab zu wenig Nahrungsmittel, die Bevölkerung musste hungern. Trotzdem fassten die Menschen wieder Mut. Der Krieg war nun endlich vorbei, und es konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Anmeldungen zum Vortrag werden bis 3. Mai beim Bildungswerkteam angenommen. Eintritt: freiwillige Spenden Weitere Infos zum Bildungswerkteam:
http://www.pfarre-emmersdorf.at/teams/katholisches-bildungswerk.html
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