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ENNS. „Salvete medio in Lauriaco!“, oder: „Seid willkommen mitten in Lauriacum“ – mit diesen Worten wurden die Darsteller bei den „ludi Lauriacenses“ am Ennser Hauptplatz begrüßt.

Foto: Christoph Huemer, Manfred Holzleitner, Laurin Holzleitner
Foto: Christoph Huemer, Manfred Holzleitner, Laurin Holzleitner

Beim Römerfest von Enns/Lauriacum bekamen die Besucher einen Eindruck, wie das Leben an der Grenze des ehemaligen „Imperium Romanum“ aussah. Die Legionäre der „legio XV“ trainierten am Holzpfahl den Nahkampf, unerbittlich trieb sie der Zenturio bei sengender Hitze an.

Waffenübung

In voller Rüstung ging es im Laufschritt über das Festgelände. Die Darsteller der „legio XIII“ zeigten die Wirkung von historischen Fernwaffen: die Handhabung von Wurfspeeren und des Bogens erfordert Können und Übung. Die „Historischen Menschen“ zeigten bei der Modenschau Kleidung, Trachten und Frisuren der Menschen dieser Epoche, der Bronzegießer führte verschiedene Handwerkstechniken vor. Natürlich durfte auch eine Führung zu einer aktuellen archäologischen Ausgrabung nicht fehlen.

Die Führung

Beim römischen Kalkbrennofen bekamen die Teilnehmer Informationen zur Legion als Wirtschaftsfaktor. Bestens besucht war die Lagertaberna: unter dem Sonnensegel und bei kühlen Getränken ließ sich die Hitze ertragen. Schließlich wurde das abendliche Lagerfeuer nach der Anrufung der römischen Götter entzündet. „Mit dem Römerfest 2017 konnten wir einen Vorgeschmack auf das historische Festival 2018 im Rahmen der kommenden Landesausstellung vermitteln. Danke an alle, an die Darsteller, die Sponsoren und natürlich allen Helfern für ihren Einsatz“, so Organisator Laurin Holzleitner vom Museumverein Enns.


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