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REGION. Wie bereits in der Vorwoche angekündigt, beschäftigen wir uns auch im zweiten und letzten Teil unserer Serie mit Projekten, die die Gemeinden der Tips-Region Enns im Jahr 2019 geplant haben.

Foto: MIND AND I / shutterstock.com
Foto: MIND AND I / shutterstock.com

Den Anfang macht die Stadtgemeinde St. Valentin, die als großes Projekt den Bau einer neuen Veranstaltungshalle ins Budget aufgenommen hat, wie Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr (SPÖ) im Gespräch mit Tips informiert. Der Spatenstich soll bereits im Herbst 2019 über die Bühne gehen. „Es wurde diesbezüglich viel gearbeitet im Hintergrund, nun soll diese Arbeit auch für die Bevölkerung sichtbar werden“, so die Bürgermeisterin.

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Neben der geplanten Umfahrungsstraße, die beim Land NÖ eingereicht werden müsse, um auch hier einen Schritt weiterzukommen, werde im Moment aktiv am Hochwasserschutz sowie an der Umgestaltung des Franz-Forster-Platzes gearbeitet. „Ein ganz großer Punkt ist außerdem unser Resolution, die Stadt St. Valentin zu einer plastikfreien Gemeinde zu machen. Hierzu müssen noch viele Maßnahmen umgesetzt werden, was mit Hochdruck verfolgt wird“, so Suchan-Mayr.

Projekte in Ennsdorf

Als größtes Projekt in Ennsdorf nennt Bürgermeister Daniel Lachmayr (SPÖ) den neuen Bauhof, der nun alle Fahrzeuge und Geräten des Bauhofs, sowie Gerätschaften der Freiwilligen Feuerwehr beherbergen soll. Insgesamt wurden 2,4 Millionen Euro investiert, der Abschluss der Bauarbeiten wird mit Juni 2019 erwartet.

Motorikpark

Gegenüber der Volksschule soll darüber hinaus ein Motorikpark für alle Altersklassen errichtet werden, womit man den Bewegungsdrang der Kinder fördern will. Der Standort sei laut Lachmayr perfekt gewählt, da in unmittelbarer Umgebung auch viele Vereine für ein entsprechendes Sportangebot sorgen würden.Eine neue Arztpraxis, eine moderne Ordination sowie Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Ortsteil Windpassing runden die Investitionen im neuen Jahr ab. Abzuwarten bleibe die Entscheidung, welcher Arzt sich künftig in Ennsdorf niederlassen wird, wie der Bürgermeister berichtet. In Windpassing soll vor allem das Rad- und Gehwegnetzwerk ausgebaut werden.

Projekte in Asten

Auch die flächenmäßig kleinsten Gemeinde im Bezirk Linz-Land hat sich für das neue Jahr einiges vorgenommen. Während der Umbau der Bürgerservicestelle zu einem Abschluss kommen wird, erhält Asten einen Garten der Begegnung, der zwischen Krabbelestube und dem betreuten Wohnhaus errichtet wird und nicht nur die Menschen sonder auch die Natur beruhigen soll.“Der Garten wird Bienenfreundlich gestaltet, damit die heimischen Insekten dort Nahrung finden können, aber auch für die Schüler wird das eine spannende Sache“, so Bürgermeister Karl Kollingbaum (SPÖ). Konkret bedeutet das die Bepflanzung heimischer Bäume, deren Benennung beispielsweise in den Unterricht eingebaut werden könne. Eine fünf Kilometer lange Fischaufstiegshilfe beim Kraftwerk Abwinden-Asten sei ebenfalls ein Projekt zum Schutz der Natur, wie Kollingbaum weiter informiert

Projekte in Ernsthofen

Das Augenmerk in der 2.200-Einwohnergemeinde ist im neuen Jahr ganz klar auf den Wohnbau gerichtet. Am Gelände des ehemaligen Tanzlokals Wikinger sollen 30 Wohnungen durch eine Genossenschaft errichtet werden, wobei eine Hälfte davon für betreutes Wohnen herangezogen wird, die andere Hälfte für leistbare Wohnungen. Durch den daraus resultierenden und erhofften Zuzug, werde auch der Kindergarten um eine vierte Gruppe erweitert werden müssen.“Darüber hinaus hat auch Ortsgestaltung hohe Priorität“, wie Bürgermeister Karl Huber (ÖVP) berichtet. Demnach laufe die Verkehrsplanung im Ortsgebiet, die Umgestaltung des Ortszentrums in Bezug auf neue Parkplätze sowie Verkehrsberuhigungsmaßnahmen an der Hauptstraße bereits auf Hochtouren.


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