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ENNS. Das Eschensterben hat auch vor den Bäumen im Ennser Stadtgebiet nicht Halt gemacht. Aus diesem Grund ist es notwendig, im Eichbergwald alle Eschen zu entfernen.

Der Schlauchpilz rafft auch die Eschen im Eichbergwald dahin. Foto: Stadtgemeinde Enns
Der Schlauchpilz rafft auch die Eschen im Eichbergwald dahin. Foto: Stadtgemeinde Enns

Diese Woche beginnen die Fällungen, die Vorbereitungsarbeiten dazu wurden bereits Ende November getätigt. Auch im Schlosspark müssen einige Bäume entfernt werden, ein Betretungsverbot ist allerdings nicht notwendig. „Die Sicherheit der Besucher im Erholungswald Eichberg hat absolute Priorität. Nachdem alle möglichen Varianten in Betracht gezogen wurden und nach Rücksprache mit Experten und Förstern bleibt es der Stadtgemeinde Enns nicht aus, Fällungen der Eschen in Auftrag zu geben“, sagte Bürgermeister Stefan Karlinger.

Pilz aus Ostasien rafft Bäume dahin

Notwendig macht diese Fällungen ein sogenannter Schlauchpilz – das „Falsche Weiße Stängelbecherchen“–, der vor einigen Jahren aus Ostasien eingeschleppt wurde und seither die Eschenbestände in ganz Europa dahinrafft. Alternativen gibt es bislang keine. Betroffen sind Eschen jeden Alters, vom Sämling bis zum Altbaum sowohl in Aufforstungen als auch in Naturverjüngungen und unabhängig vom Standort.

Gezielte Einzelbaumentnahme

„Die Krankheit kann jüngere Bäume bis zu einem Alter von 40 Jahren innerhalb weniger Jahre zum Absterben bringen. Und auch ein Absterben älterer Eschen, an dem häufig auch andere Schadfaktoren beteiligt sind, wird nach jahrelangem Befall häufiger beobachtet“, sagt Bezirksoberförster Alois Auinger. Geplant ist nun eine gezielte Einzelbaumentnahme mit einem Forstbagger inklusive Traktor und Seilwinden, um die Natur möglichst wenig zu belasten.


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