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Jugendliche bauen in Niederneukirchen eine alte Bushaltestelle zum kreativen bunten Hotspot um

Thomas Lettner, 04.08.2020 11:15

NIEDERNEUKIRCHEN. Der Jugendhotspot „Fake Busi NNK“, eine alte Bushaltestelle beim Spielplatz der Gemeinde Niederneukirchen, dient seit Jahren als Drehscheibe für die verschiedensten Jugendgruppen.

Sascha Reischl (vorne) von Zukunft Jugend mit Jugendlichen und Helfern. Fotos: Sascha Reischl
  1 / 2   Sascha Reischl (vorne) von Zukunft Jugend mit Jugendlichen und Helfern. Fotos: Sascha Reischl

Betreut wird der Jugendhotspot von Zukunft Jugend. In den vergangenen Monate wurde das Projekt Bushaltestelle Neu geboren. Ziel ist es, die Jugendkultur im ländlichen Raum zu fördern, mit den Jugendlichen die Fläche neu zu beleben sowie gemeinsam Regeln zu erarbeiten.

Jugendliche planen und bauen selbst

Da die Covid 19-Situation für Jugendliche oft schwer zu verstehen ist, wurden gemeinsam mit Sozialpädagogen und Sozialarbeitern von Zukunft Jugend die Richtlinien niederschwellig und in der Sprache der Jugendlichen in unterschiedlichen Workshops erarbeitet. Vom Sprayworkshop bis hin zum Palettenbauprojekt mit einem Mülleimer in Form eines Basketballkorbes - dies und noch viel mehr wurde in das Projekt „Fake Busi NNK“ eingebaut. Wichtig war, dass die Jugendlichen selbst ihre Flächen erarbeiten und bauen, da so ein Bezug entsteht und Verantwortung gefördert wird.

Regelmäßiger Besuch vom mobilen Jugendzentrum

Das Projekt wurde von der Gemeinde Niederneukirchen und Eure Projekte, einer Initiative der Bundesministerin für Arbeit, Familie und Jugend, unterstützt. Das österreichweit einzigartige mobile Jugendzentrum von Zukunft Jugend wird in den nächsten Wochen regelmäßig die „Fake Busi NNK“ besuchen und gemeinsam mit den Jugendlichen das Projekt beziehungsweise die selbsterarbeiteten Regeln reflektieren.


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