Pflegeheim Petra Pum trotzte Corona mit Erfindungsreichtum

Thomas Lettner Tips Redaktion Thomas Lettner, 01.09.2020 17:00 Uhr

ST. VALENTIN. Der Corona-Lockdown war für Pflegeheime und andere Gesundheitseinrichtungen eine besondere Herausforderung. Das kleine Pflegeheim Petra Pum aber wusste sich auf kreative Weise zu helfen.

Aufgrund des Ansteckungsrisikos durften neun Wochen lang keine Besucher, Ärzte, Therapeuten oder Frisöre ins Gebäude. Nicht einmal die sonntägliche Kommunion wurde gespendet. „Mein Team hat sich also zusammengesetzt und sich überlegt, wie wir die Nachmittage sinnvoll nützen und gleichzeitig unsere Bewohner fördern können“, berichtet Petra Pum, die das Pflegeheim seit 2002 leitet.

Alexa las Märchen vor

Ziel war es, die Bewohner dort abzuholen, wo sie gerade standen, und ihre Ressourcen zu verbessern. Jedes Teammitglied brachte seine eigenen Talente ein. Rechen- und Schreibaufgaben gehörten genauso dazu wie musikalische Nachmittage. Geburtstage, Hochzeitstage und das Osterfest wurden gemeinsam gefeiert. Eine Mitarbeiterin, die vorher als Frisörin tätig war, baute einen kleinen Frisörsalon auf. Sogar eine Alexa wurde angekauft, die den Bewohnern Märchen vorlas.

Erfolge stellten sich ein

Die Bemühungen blieben nicht ohne Erfolg. „Eine Bewohnerin hat nach einiger Zeit wieder selbst nach ihrem Trinkbecher gegriffen. Ein anderer Bewohner nahm wieder feste Nahrung zu sich. Die Nachmittagskonzepte haben auch sehr zum Teambuilding beigetragen“, erzählt Pum.

Jeder Tag etwas Besonderes

Von den Angehörigen, die per WhatsApp und telefonisch über das Wohl ihrer Verwandten informiert wurden, kam positives Feedback. Petra Pum und ihr Team wollen das Heim daher auch zukünftig an zwei Nachmittagen in der Woche für Besucher geschlossen halten. „Ich bedanke mich bei den Angehörigen für ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und natürlich bei meinem Team. Mit seinem fachlichen Fundament und dem Erfindungsreichtum wird jeder Tag zu einem besonderen Tag“, sagt die Heimleiterin.

 

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