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Neue TV-Dokumentation berichtet über die St. Florianer Sängerknaben einst und jetzt

Thomas Lettner, 12.10.2021 12:00

ST. FLORIAN. Die St. Florianer Sängerknaben feiern heuer ihr 950-jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Jubiläums beleuchtet eine TV-Dokumentation von Manfred Corrine die Sängerknabenzeit des berühmtesten Florianer Sängerknaben Anton Bruckner und vergleicht seinen Alltag, als es nur drei Sängerknaben gab, mit dem heutigen Sängerknaben-Leben.

 (Foto: Reinhard Winkler)
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Der Film begibt sich auf Spurensuche: in das Geburtshaus Anton Bruckners nach Ansfelden, das heute ein Museum ist, nach Hörsching, wo der elfjährige Anton Unterricht im Orgelspielen erhielt, nach St. Florian, wo Anton als Sängerknabe im Augustiner-Chorherrenstift aufgenommen wurde, und nach Kronstorf, wo Anton seine Tätigkeit als Schulgehilfe begann. Eine Reihe geschichtlicher Nachstellungen lässt Bruckners Ausbildungsjahre lebendig werden. Dabei erklingen unter der Leitung von Gunar Letzbor genaue Rekonstruktionen von Werken aus Bruckners Klangwelt der 1830er Jahre. Dazu berichten der Leiter des Anton Bruckner Instituts Klaus Petermayr und der Stiftsbibliothekar Friedrich Buchmayr interessante Details aus Anton Bruckners Leben.

Einblick in die Sängerknaben heute

Demgegenüber präsentieren die Proben und Aufführungen der heutigen Sängerknaben mit dem künstlerischen Leiter Franz Farnberger und dem Chorleiter Markus Stumpner das heutige Klangbild. Beispielsweise sind Ausschnitte des Konzerts im Linzer Brucknerhaus vom 21. April 2021 in die Doku integriert. Ebenso sind Ausschnitte aus der Aufführung der d-Moll Messe von Anton Bruckner im Marmorsaal vom 11. Juni 2021 in den Film aufgenommen. Der Ehrenpräsident der Sängerknaben, Franz Welser-Möst, leitet dieses Jubiläumskonzert, gibt Einblick in seine Probenarbeit und erzählt von seiner Wertschätzung gegenüber den St. Florianer Sängerknaben. Proben- und Aufführungsausschnitte der für den Florianitag am 4. Mai einstudierten Aumann-Messe „Missa de vota parenti“ aus dem Jahr 1757 unter der Leitung von Gunar Letzbor runden den musikalischen Reigen ab.

Dokumentation:

  • Sonntag, 17. Oktober, 21.45 Uhr
  • Sendereihe „Erlebnis Bühne“ auf ORF III

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