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ENNS. Im Rahmen des Projekts „Bedrohliche Orte in Enns“ von Streetwork Enns fingen Jugendliche mit ihren Handys selbstständig Bilder passend zum Thema ein. Die Ergebnisse sind nun im Stadtamt Enns zu sehen.

Jugendliche erforschen unheimliche Orte mit ihren Handys (Foto: Wolfgang Simlinger)
Jugendliche erforschen unheimliche Orte mit ihren Handys (Foto: Wolfgang Simlinger)

Streetwork Enns organisierte ein Fotoprojekt unter dem Titel „Bedrohliche Orte in Enns“. Elf Jugendliche nahmen teil und machten eigenständig drei bis fünf Fotos von aus ihrer Sicht bedrohlichen Orten in Enns mit ihren Handys. Zuvor gab es einen Workshop mit einem Fotografen, um den Jugendlichen wertvolle Tipps, wie man richtig fotografiert und was man dabei rechtlich beachten muss, zu vermitteln.Die Grundidee zum Projekt entstand aus dem Arbeitskreis Öffentlicher Raum mit den Stadträtinnen für Jugend und Soziales in Enns. Die zentrale Zielsetzung bildete dabei die Gewaltprävention.

Sichtweise der Jugendlichen

Beim Projekt wurde das Verfahren der Autofotografie angewendet. Dieses zielt darauf ab, dass subjektive Abbildungen und Eindrücke der Bewohner auf ihre Lebensräume entstehen. Jugendliche sind dabei die Experten ihres Sozialraums, weil ihre Sichtweisen im Vordergrund stehen.

Nach der Aktionsphase wurden die entstandenen Fotos in Kleingruppen mit den Jugendlichen interpretiert und dokumentiert. Jugendliche wurden dazu angeregt, sich mit ihrem Sozialraum und ihrer Lebenswelt auseinanderzusetzen. Dabei wurden sie ermutigt, ihre eigene Sichtweise zu artikulieren. Zu Jahresbeginn wurden die Ergebnisse dann an die Politik weitergegeben.

Ausstellung bis September

Nun sollen die Bilder in einer Fotoausstellung der Ennser Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Die Vernissage dazu findet am 19. Juli ab 18 Uhr im Stadtamt Enns statt. Danach kann die Ausstellung bis 6. September während der Öffnungszeiten besucht werden. Der Eintritt ist kostenlos.

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi, Fr: 8 bis 12 Uhr
Do: 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr

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