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ENNS. Dem sprichwörtlichen Baby-Blues entfliehen und etwas für die körperliche Fitness tun: wer Kangatraining betreibt, braucht keinen Babysitter, denn die Kleinsten sind beim Workout mit von der Partie.

Beim Kangatraining sind die Babies immer dabei (Foto: Kanga Training,Nicole Pascher)
Beim Kangatraining sind die Babies immer dabei (Foto: Kanga Training,Nicole Pascher)

Die Trainingsmethode für Mutter und Kind wurde 2009 von der Tänzerin und Fitnesstrainerin Nicole Pascher in Wien entwickelt. Bereits während der Schwangerschaft kann mit dem sogenannten „Prekanga“ begonnen werden, eine moderne Art der Schwangerengymnastik und eine Alternative zum Yoga für Schwangere. Fitness in der Schwangerschaft ist ein wichtiger Bestandteil für das Wohlbefinden während dieser besonderen Zeit und eine Vorbereitung auf die Entbindung.

Sport mit dem Baby

Mit dem Kangatraining kann im Anschluss an eine Rückbildungsgymnastik, die von einer darin ausgebildeten Hebamme unterrichtet wird, begonnen werden. Die postnatale gynäkologische Untersuchung und Sportfreigabe ist wichtig und sollte nicht verabsäumt werden, bevor mit dem Sport begonnen wird. Bei den meisten Übungen sitzt das Baby in der Tragehilfe vor Mamas Brust, das fordert Muskeln und Kondition zusätzlich. Ein spezieller Fokus liegt auf der korrekten Körperhaltung im Alltag mit dem Baby und auf der Festigung der tief liegenden Bauchmuskulatur.

Angebot in der Region

Anita Erger bietet das Training in St.Valentin und Enns an. „Ich liebe es, mich zur Musik zu bewegen, denn meine zwei größten Hobbys sind Musik und Tanz. Dazu kann ich meine Tochter mitnehmen, mit ihr kuscheln und mich trotzdem bewegen. Ungefähr acht Wochen nach der Geburt beziehungsweise, wenn man sich selbst wieder fit genug fühlt, kann man mit dem Training beginnen“, erklärt Erger die Vorzüge des Trainings. Die Ennserin ist seit vielen Jahren Turniertänzerin und wollte auch nach der Schwangerschaft ihre Fitness fördern. Nachdem sie selbst am Kangatraining teilgenommen hatte, beschloss sie, die Ausbildung zur Trainerin zu machen und bietet nun selbst Kurse in der Pfarre Langenhart und im Familienbundzentrum Enns an.


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