Snowboarden: Worauf bei der Ausrüstung zu achten ist
ENNS. Paul Gerhofer vom Orange Corner in Enns ist auf Snowboardausrüstungen spezialisiert und weiß genau, mit welchem Material man heuer nichts falsch machen kann.

Schon lange legen die Hersteller von Snowboardausrüstungen das Augenmerk nicht mehr ausschließlich auf Funktionalität, sondern setzen mit recycelten Plastikflaschen vor allem ein Zeichen für die Umwelt. „Marken wie 'Burton' oder '686' haben sich darauf spezialisiert, umweltfreundlich herzustellen, wobei das nicht nur auf die Snowboardausrüstung zutrifft, sondern auf alles, was mit dem Thema Skaten zu tun hat“, so Gerhofer. Doch auch technisch gibt es heuer einige Neuerungen.
Jacken
So habe beispielsweise '686' eine Snowboardjacke mit integriertem Trinksystem entwickelt. „Einen schweren Rucksack mit auf den Berg zu schleppen empfinden viele Wintersportler als Nachteil. Das integrierte Trinksystem in den Jacken von 686 ist für 0,7 Liter ausgelegt, da kommt man schon eine Weile aus“, so der Fachmann.
Hosen
Was lange out war, liegt heuer wieder voll im Trend. Die Rede ist von Latzhosen anstelle der herkömmlichen Snowboardhosen, „da sie den einfachen Vorteil bieten, den Rücken warm und frei von Schnee zu halten“, erklärt Gerhofer. Vor allem als Anfänger sitze man zu Beginn häufig im Nassen, weshalb hier die Latzhose die optimale Wahl sei.
Brillen
Eine absolute Neuheit hat heuer „ANON“ auf den Markt gebracht. „Brillengläser lassen sich schnell und einfach mittels Magnet wechseln und auch anstelle eines Schals, den man bisher unter der Brille eingezwickt hat, was oft das Beschlagen der Gläser zur Folge hatte, wurde ein Kälteschutztuch entwickelt, das sich ebenfalls mittels Magnet an der Brille befestigen lässt.“
Schuhe
Wem es zu lästig ist, Schuhbänder zu binden, dem steht das sogenannte „Boa-System“ zur Verfügung, das mit Hilfe eines Drehknopfes die Schuhe schnell und einfach zusammenzurrt. „Zu empfehlen ist hier das Zwei-Knopf-System – der Fuß sitzt so optimal im Schuh, wodurch auch die Kontrolle des Boards gesteigert wird.“
Boards
Bei den Boards geht es optisch in die 90er Jahre zurück; der Retrostyle ist wieder im kommen und auch für Anfänger gibt es gute Neuigkeiten: „Dank der Tripplebase-Ausführung, bei der die Kannten weiter oben liegen als bei herkömmlichen Boards, laufen vor allem Anfänger weniger Gefahr zu verkannten“, erklärt Gerhofer. Die Sturzgefahr kann so also minimiert werden.


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