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Enns veranstaltet einmal jährlich Vernetzungstreffen zum Thema „Gewalt vorbeugen, Opfer stärken“

Thomas Lettner, 02.06.2021 12:20

ENNS. In einer durch die Stadt Enns beauftragten Ist-Analyse durch das ReKI (Regionale Kompetenzzentren für Integration und Diversität) Linz-Land wurde sichtbar, dass Gewalt von und an Jugendlichen auch in Enns regelmäßig auftritt. Aus diesem Grund lud die Stadtgemeinde zu einem Vernetzungstreffen mit dem Titel „Gewalt vorbeugen, Opfer stärken“ in die Ennser Stadthalle ein.

(v.l.) Vizebürgermeister Christian Deleja-Hotko, Agnes Rathberger-Reiter (Koordinatorin ReKI Linz-Land), Elisabeth Wasicek (ReKI Linz-Land), Stadträtin Marieluise Metlagel (Foto: Stadtamt Enns)

Seitens der Gemeinde waren Vizebürgermeister Christian Deleja-Hotko und Sozialstadträtin Marieluise Metlagel vertreten. Ziel dieses ersten Vernetzungstreffens war, mit den wichtigsten Beteiligten der Ennser Schulen, der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit und der Exekutive ein gemeinsames Verständnis über bestehende Angebote und Maßnahmen zur Stärkung von Jugendlichen ab zehn Jahren zu erarbeiten. Dabei war die Einladung der Schulsprecher aller Ennser Schulen zu diesem Vernetzungstreffen besonders wichtig. Die Schülervertreter haben sich bereits im Vorfeld intensiv mit der Fragestellung und möglichen präventiven Maßnahmen beschäftigt. Sie haben ihre Erfahrungen aber auch ihre Ideen und Vorschläge zum Schutz ihrer Mitschüler sehr gut eingebracht.

Für Thema sensibilisieren

Eine wichtige Erkenntnis aus dem Treffen war, dass Gewaltprävention schon viel früher beginnen muss und künftig auch bereits die Volksschulen aus Enns und Umgebung einzubinden sind. Des weiteren werden die Themen „Räume für Jugendliche“ und auch „Elternarbeit/Elternbildung“ weiter bearbeitet. Diese großen Vernetzungstreffen sollen künftig einmal jährlich stattfinden. Dazwischen beraten kleinere Arbeitsgruppen die Schwerpunktthemen und arbeiten weitere Schritte aus. Ziel ist es, diese dann auch in konkrete Maßnahmen umzusetzen. „Wir müssen die Kinder- und Jugendlichen, aber auch ihr Umfeld, bei diesem Thema sensibilisieren und ihr Selbstbewusstsein stärken. Prävention und Bildung sind die besten Möglichkeiten, die Jugendlichen zu unterstützen und der Gewalt vorzubeugen“, betont Vizebürgermeister Christian Deleja-Hotko.


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