Sechs Meter hohe Skulptur schmückt den Hartlauerhof in Asten
ASTEN. Den Hartlauerhof der Caritas in Asten, wo ehemals wohnungslose Männer wohnen und begleitet werden, schmückt ein neues Aushängeschild: eine rund sechs Meter hohe Skulptur aus Wildholz, die abends mittels Beleuchtung in Szene gesetzt wird.

Ein ehemaliger Bewohner, Christian Höfer aus Linz-Kleinmünchen, hat das Objekt in zweimonatiger Bauzeit geschaffen. Am Hartlauerhof finden Männer, die wohnungslos waren, einen zeitlich befristeten Ort zum Wohnen. Sozialarbeiter begleiten die Bewohner, ihre Probleme aufzuarbeiten, im Alltag zurechtzukommen und neue Perspektiven zu entwickeln. Vielen gibt dabei die Arbeit im hofeigenen Atelier eine sinnstiftende Tätigkeit und mehr Selbstwert, weil bisher schlummernde Potenziale im kreativen Prozess erwachen. Spezialisiert hat sich der Hartlauerhof auf das sogenannte „Upcycling“, bei dem als wertlos abgestempelte Dinge künstlerisch wieder aufgewertet und einer neuen Funktion zugeführt werden.
Zueinanderfinden in schwierigen Zeiten
Auch wenn Christian Höfer schon seit geraumer Zeit in einer eigenen Wohnung lebt, ist er dem Hartlauerhof und seiner Werkstatt noch eng verbunden. Seine Werke sind nach wie vor fixer Bestandteil des Verkaufsraums des Ateliers. Auch die Gemeinde Asten ist schon auf das Schaffen von Christian Höfer aufmerksam geworden und hat zwei Skulpturen angekauft, die aktuell im Gemeindefoyer ausgestellt sind. Sein jüngstes und größtes Werk trägt den Titel „Zusammenhalt und Verbindung – Zueinanderfinden in schwierigen Zeiten“ und spiegelt die gesellschaftlichen Herausforderungen in Zeiten der Corona-Pandemie wider.


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