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Der Ennser Sportklub scheitert in der Relegation unglücklich an UFC Haibach

Rafael Haslauer, 20.06.2016 13:11

ENNS. Nach einer bärenstarken Partie gegen Haibach, die der ESK hochverdient mit 2:0 gewinnen konnte, musste man sich im Rückspiel nach Verlängerung mit 0:3 geschlagen geben. Tormann Roman Neubauer sah in der 76. Minute Rot.

Foto: Meier Marco Heller zog sich nach einem Tritt eine schwere Wunde am Kopf zu.
Foto: Meier Marco Heller zog sich nach einem Tritt eine schwere Wunde am Kopf zu.

Die Kicker des ESK waren motiviert, mit Herz bei der Sache und am Ende die unglücklichen Verlierer. Schon im Hinspiel war klar: Enns will den Aufstieg. Mit viel Einsatz wurden Bälle erkämpft, Sturmläufe gestartet und den zahlreichen Zuschauern eine ungemein starke Partie geboten, die am Ende mit 2:0 an Enns ging. Als weniger erfreulich gestaltete sich drei Tage später das Rückspiel in Haibach. Zuerst konnte Bernd Wögerbauer verletzungsbedingt nicht auflaufen, dann musste Goalie Marco Heller nach zwölf Minuten mit einer stark blutenden Schnitt-Quetschwunde am Hinterkopf vom Platz, nachdem Markus Damberger zwei Schritte zu spät kam und Heller rücksichtslos auf den Hinterkopf stieg. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit, Haibach führte bereits mit 1:0, war es erneut Damberger, der mit gestrecktem Bein Ersatztormann Roman Neubauer niederstreckt. Der Schiedsrichter schien es allerdings nicht gesehen zu haben.

Damberger scheint Tormänner nicht sonderlich zu mögen – in der 76. Spielminute holt er Neubauer mit einer Schere erneut von den Beinen, der den Haibacher daraufhin aufgebracht mit der Hand wegstößt und dafür die rote Karte sieht. Ohne dritten Goalie musste Feldspieler Milos Dumanovic ins Tor, der in der 93. Minute den Ball zum 2:0 für Haibach nicht halten konnte. Somit ging es in die Nachspielzeit, die Haibach mit einem weiteren Treffer für sich entschied. „Das Schiri-Gespann, allen voran Schiedsrichter Denthaner, war grottenschlecht, vergeigt haben wir den Aufstieg im Heimspiel aber selbst, da wir zwei bis drei Tore mehr hätten machen müssen“, so ESK-Obmann Johann Trauner.


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