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ENNS. Das Jahr 2017 war für den Ennshafen in der Gesamtsituation sehr zufriedenstellend und auch im ersten Quartal 2018 hält der positive Trend hält an. Die Tonnagen im Wasser/Land-Umschlag steigen konstant.

Foto: Danubia
Foto: Danubia

Am Containerterminal wurde letzten Herbst seit Bestehen des Terminals die Drei-Millionen-Marke an Umschlageinheiten „TEU“ überschritten.

Aufwärtstrend hält an

Aufgrund bester Wasserverhältnisse in den Wintermonaten konnten im Ennshafen rund 160.000 Tonnen über die Kaikante umgeschlagen werden. Somit hält der Aufwärtstrend aus dem Jahr 2017 weiterhin an. Im Vorjahr war der Wasser/Land-Umschlag zu Jahresbeginn witterungsbedingt sehr gering. „Durch die anhaltend gute Umschlagentwicklung wurde 2017 dennoch ein Jahresumschlag von knapp 700.000 Tonnen erreicht. Vor allem in den Gütergruppen Getreide, Düngemittel und Ölsaaten wurden beträchtliche Steigerungen erzielt“, so Geschäftsführer der Ennshafen OÖ GmbH Werner Auer.

Steigende Anforderungen

Die Umschlagbetriebe im Ennshafen erweitern stetig ihre Betriebsanlagen, um den steigenden Anforderungen der Wirtschaft gerecht zu werden. So erfolgte im Herbst die Übergabe der neu errichteten Ladeplattform an die Firma Fixkraft Futtermittel. Aktuell errichtet der Logistikdienstleister Rauch Recycling zwei neue Lagerhallen. Die Hallen bieten zusätzliches Potential für die eigene Lagerlogistik und stehen auch für Dritte als Lagermöglichkeit zur Verfügung. Der Containerterminal bietet einen neuen Direktverkehr zum Hafen Piräus/Griechenland. Investitionen in digitalisierte Prozesse sorgen für mehr Vielfalt und Effizienz in den logistischen Abläufen.

Freie Fläche

Ein weiterer Schwerpunkt des Ennshafens ist die Vermarktung der Betriebsansiedlungsflächen. Für wasseraffine Produktions- und Handelsunternehmen steht eine fertig aufbereitete Fläche am Kai zur Verfügung. Auch im angrenzenden Wirtschaftspark ist noch das eine oder andere Grundstück frei. Aktuell stehen einige Projekte in konkreter Verhandlung. „Unternehmen finden hier beste Standortbedingungen vor, trimodaler Anschluss über die Wasserstraße sowie das überregionale Bahn- und Straßennetz“, sagt Auer.


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