Christine Haberlander im Gespräch
ENNS. Die Ennserin Christine Haberlander (ÖVP) wurde als erste Frau in Oberösterreich zur Landeshauptmann-Stellvertreterin gewählt. Wir sprachen mit ihr einen Tag danach.

Tips: Wie geht es Ihnen einen Tag nach der Wahl?
Haberlander: Ich war gestern furchtbar aufgeregt und sehr berührt. 60 Ennser inklusive Ennser Musikkapelle waren dabei: alles in allem ein sehr emotionaler Tag. Heute, nachdem die Wahl und der Budgetlandtag vorbei sind, ist die Entspannung zurückgekehrt. Jetzt wird gearbeitet.
Tips: Wie wird sich Ihr Arbeitsalltag verändern?
Haberlander: Das Tagesgeschäft bleibt unverändert, da ich ja weiterhin in meinen Ressorts arbeite. Dazu kommen Auslandsreisen sowie repräsentative Termine. Wie sich das genau entwickelt muss man sich anschauen.
Tips: Die Frage kommt vielleicht noch ein bisschen früh, aber wäre als nächster Schritt das Amt der Landeshauptfrau ein Thema?
Haberlander: Nachdem ich nie eine politische Karriere angestrebt habe und nun doch hier als erste Frau in dieser Position stehe, was eine ungeheure Verantwortung für mich ist, kann man nie so genau sagen was passiert. Momentan ist das aber kein Thema für mich.
Tips: Jetzt sind Sie doch Politikerin geworden. Haben Sie sich diese Arbeit so vorgestellt?
Haberlander: Darauf kann man sich, glaube ich, nicht wirklich einstellen. Es ist eine körperlich und emotional sehr anstrengende Arbeit, die ich aber sehr gerne mache. In jedem Fall bekommt man dadurch eine dickere Haut (lacht). Ich bereue nicht, Politikerin geworden zu sein.


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