Erste Entwürfe für die Modernisierung der Volksschule Hofkirchen liegen vor
HOFKIRCHEN. Schon seit einigen Jahren gibt es in Hofkirchen Überlegungen über eine Modernisierung der Volksschule. Montagabend (nach Redaktionsschluss) fand dazu eine Bürgerbeteiligung im Turnsaal des Gemeindezentrums statt.

Seit vier Jahren beschäftigt sich der zuständige Ausschuss für Raumordnung und Bauangelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss Familien, Bildung und Generationen mit dieser Thematik. Die Planungsarbeiten für das Volksschulkonzept schreiten voran und erste Entwürfe (Diskussionsgrundlagen) liegen bereits vor.
Gute Sanierung kommt Neubau gleich
Die Anforderungen an das Schulgebäude sind festgelegt. Demnächst wird auch der Kostenrahmen feststehen. Sollte sich herausstellen, dass eine Sanierung samt Zubau teurer als ein Neubau kommt, wird man jedenfalls neue Überlegungen anstellen müssen. Architekt Norbert Haderer, der auch das Veranstaltungszentrum geplant hat, hat sich bereits sehr intensiv mit der Generalsanierung der unter Denkmalschutz stehenden Volksschule samt Zubau beschäftigt. „Eine gute Sanierung kommt einem Neubau gleich“, sagte der Architekt.
Schule für Alle
Gegen eine neue Schule an einem anderen Standort spricht, dass der Schulstandort nur im Nahbereich des Turnsaales sein kann. Denn bei einem Neubau würde seitens der Bildungsdirektion kein weiterer Turnsaal bewilligt werden. Da man von den Geldern des Landes OÖ mehr den je abhängig sei, ist die Gemeinde verpflichtet, eine öffentliche Schule für Alle nach dem geforderten Raumerfordernis-Programm des Landes OÖ zu errichten. Auch das schulpädagogische Konzept, welches von der Schulleitung kommt, sei zu berücksichtigen, da die Anforderungen an eine Schule heute ganz anders sind als früher und sich die Lehrmethoden und die Strukturierung des Tagesablaufs entscheidend verändert haben.


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