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ST. VALENTIN. In Kooperation mit dem Land NÖ plant die Stadtgemeinde St. Valentin, die Glasfaser­infrastruktur in den Randgebieten auszubauen.

 (Foto: Erwin Wodicka)
(Foto: Erwin Wodicka)

Das gemeindeübergreifende Projekt umfasst in St. Valentin die Ortsteile Rems, Altenhofen, Kötting, Wimm, Gollensdorf, Thurnsdorf und Neu Rubring sowie Teilgebiete von St. Pantaleon-Erla und Ernsthofen. „Glasfasernetze gehören in Zukunft zur notwendigen Infrastruktur. In Randgebieten regelt der Markt den Glasfaserausbau aber nicht selber. Das Land NÖ hat daher ein Modell entwickelt, das Chancengleichheit zwischen kleinen Gemeinden und Städten herstellt“, erklärt Stadtrat Rafael Mugrauer (SPÖ).

Botschafter sind unterwegs

Seit Kurzem gehen Mitglieder des Projektteams als Glasfaser-Botschafter in den Ortsteilen von Haus zu Haus, um das Projekt des großflächigen Aufbaus einer Glasfaserinfrastruktur zu bewerben. Damit das Projekt realisiert werden kann, müssen bis spätestens 31. Jänner 2022 mindestens 42 Prozent der Haushalte einen Glasfaseranschluss bestellen. Sofern das Ziel erreicht wird, wird zu jeder Grundstücksgrenze ein Glasfaserkabel gelegt. Die Verlegung des Kabels ins Haus ist von den Hausbesitzern durchzuführen. Geplanter Baubeginn ist – sofern die erforderlichen 42 Prozent zustimmen – voraussichtlich im Sommer 2022. Anfang dieser Woche hätten zwei Info-Veranstaltungen stattgefunden, die jedoch abgesagt wurden. Die Info-Veranstaltungen werden nun online abgehalten. Die genauen Termine werden auf der Gemeinde-Homepage bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es hier.


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