Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Austausch und Informationen: "Hofgespräch" des niederösterreichischen Bauernbunds fand in Ernsthofen statt

Marlis Schlatte, 01.09.2023 11:19

ERNSTHOFEN. Im Rahmen seiner Sommerkampagne 2023 war der niederösterreichische Bauernbund mit der Serie „Hofgespräche“ zu Gast in Ernsthofen. Am Putenmast-Betrieb von Gemeindebauernratsobmann Franz Schwödiauer konnten sich die Bauernbündler untereinander austauschen und sich politische Informationen aus erster Hand holen.

„Hofgespräch“ zur Zukunft der Landwirtschaft: Direktor Paul Nemecek (m.) mit Gemeindebauernratsobmann Franz Schwödiauer (2.v.l.) und Landwirten aus der Region. (Foto: NÖ Bauernbund)

Im Jahr 2020 wurden die „Hofgespräche“ als Reaktion auf die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zum ersten Mal durchgeführt. Das Konzept, den gemeinsamen Dialog zu fördern, wurde gut angenommen und entfachte eine regelrechte Aufbruchstimmung im Bauernbund. Das Format stellt nun eines der wichtigsten Kommunikationsmittel der regionalen Bauernbundgruppen auf Orts-, Gemeinde-, und Bezirksebene dar. Die vierte Auflage der „Hofgespräche“ wurde nun am 22. August am Putenmast-Betrieb von Gemeindebauernratsobmann Franz Schödiauer in Ernsthofen abgehalten.

„Die Hofgespräche sind die ideale Gelegenheit für den Meinungsaustausch und aktuelle Informationen zu den brennenden agrarpolitischen Themen. Davon gibt es aktuell reichlich“, verweist NÖ Bauernbundobmann Paul Nemecek auf das Motto „Durchs Reden d’Leut zam“.

Forderungen des NÖ Bauernbunds

Im Mittelpunkt der Diskussion stand unter anderem das aktuelle Forderungspapier des NÖ Bauernbunds. Das Fünf-Punkte-Programm enthält die wichtigsten Forderungen für die niederösterreichische und österreichische Landwirtschaft bis 2025. Darin fordert der NÖ Bauernbund ein klares Bekenntnis der Republik zur Versorgungssicherheit mit heimischen Lebensmitteln, ebenso wie eine Rückbesinnung der EU-Agrarpolitik auf den Versorgungsauftrag inklusive einer klaren Absage an unrealistische Reduktionsziele beim Pflanzenschutz. Zusätzlich spricht sich der Bauernbund darin gegen das Freihandelsabkommen Mercosur aus.

„In diesen schwierigen Zeiten zeigt sich die Stärke des NÖ Bauernbundes. Die bodenständige politische Arbeit und der starke Zusammenhalt untereinander auch in Krisensituationen sind die größten Stärken des Bauernbundes und machen ihn zur kräftigen Stimme für die Bäuerinnen und Bauern im Land, die  365 Tage im Jahr in den Ställen und auf den Feldern dafür arbeiten, dass unsere Regale voll sind“, betont Nemecek mit Gemeindebauernratsobmann Schwödiauer und den Landwirten in der Gemeinde Ernsthofen die Wichtigkeit der Organisation: „Unsere Stärken sind das direkte Gespräch und der persönliche Kontakt.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden