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Premieresieg für Dominik Schickmair aus Ernsthofen beim Race Around Niederösterreich

Rafael Haslauer, 06.05.2019 13:45

ERNSTHOFEN. Zum ersten Mal fand das Race Around Niederösterreich mit Start und Ziel in Weitra statt. Für Dominik Schickmair, Mitglied des RC Stadt Haag, war bei der Bekanntgabe der Veranstaltung klar, dass er bei diesem Rennen rund um sein Heimatbundesland teilnehmen musste.

Foto: RAN/Martin Steiger
Foto: RAN/Martin Steiger

Das Team war schnell gefunden und setzte sich aus seinem treuen Begleiter Leopold Litschl als Autofahrer, Walter Sageder, dem Navigator und Julian Steindler, mit den Hauptaufgaben Ernährung und Ausrüstung, zusammen. Die logistische Vorbereitung übernahm Dominiks Frau Bettina Schickmair. 

Giftige Anstiege

Zu bewältigen waren 600 Kilometer und 6.000 Höhenmeter. Davon waren die ersten 375 Kilometer relativ flach mit einigen sehr langen Geraden durch das Wald- und Weinviertel. Ab dem Semmering ging es mit den Höhenmetern los. Die Strecke führte über das Schigebiet Semmering durch das Höllental über den höchsten Punkt der Strecke, „Wastl am Wald“ mit 1.100 Metern, zur Donau. Von dort ging es sehr hügelig mit teilweise giftigen Anstiegen zurück nach Weitra.

Herausforderndes Ziel

Schickmair startete das Rennen aus der Startgruppe, die die Strecke unter 23 Stunden absolvieren wollten. Von Beginn an konnte er seine Leistung abrufen und trotzte Regen sowie den kalten Temperaturen. Für Motivation sorgte sein Team im Begleitauto und die zahlreichen Fans, die das Rennen via Live-Tracking mitverfolgten. Bis zum Semmering konnte der Ernsthofner ordentlich Tempo machen und einen Schnitt von 37 km/h fahren. Damit baute er genügend Spielraum für die restlichen Kilometer auf, um unter 20 Stunden zu finishen, wie er es sich vorgenommen hatte.

Unter 20 Stunden

Die letzten Kilometer durch das Yspertal und Richtung Weitra versuchte Schickmair den letzten Rest aus seinem Körper herauszuholen. Insgesamt kam er auf etwa 15 Minuten Stehzeit, die dem Umziehen geschuldet waren. Schlussendlich erreichte er das Ziel mit 19 Stunden und zehn Minuten als erster Sieger des Race Around Niederösterreich. Das Rennen war seitens der Veranstalter sehr gut organisiert.


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