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ESTERNBERG. Die zehnjährige Julia Hubinger hat das Jagdrevier von ihrem Vater Heino Hubinger verschönert. Sie bemalte die Jagdkanzeln des Reviers.

Julia Hubinger mit ihrem Papa Heino Hubinger und ihrem Bruder Niklas
Julia Hubinger mit ihrem Papa Heino Hubinger und ihrem Bruder Niklas

Heino Hubinger hat das außergewöhnliche „Kunstprojekt“ initiiert. Er ist Pächter des Reviers, wo diese Kanzeln stehen.Die ursprüngliche Idee war, dass die Familie Hubinger Erich Wöss, der Ausgeher im Revier von Heino Hubinger ist, zu seinem siebzigsten Geburtstag eine solche verzierte Kanzel schenken wollte. Dieses besondere Geschenk hat allen Beteiligten so gut gefallen, dass Julia gleich noch drei weitere Kanzeln in dem Revier verzieren durfte. Insgesamt hat die junge Esternbergerin also vier solcher Kanzeln künstlerisch verziert.

Schön und nützlich

Die Kanzeln sind nicht nur schön anzuschauen, sondern fügen sich durch das geschwungene Muster auch nahtlos in den natürlichen Hintergrund ein. Sie heben sich nicht mehr so ab wie zuvor. Das Muster hat also neben der Verzierungsfunktion auch noch einen Tarneffekt, so wie bei der Tarnkleidung (Camouflage), bei der es darum geht, dass große gleichfarbige Flächen durch möglichst natürliche Muster unterbrochen werden.


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