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URFAHR-UMGEBUNG. Der Anteil der Senioren von 65 bis 84 Jahren wird bis zum Jahr 2050 um 432 Prozent steigen. Es wird also viermal so viele Hochbetagte in UU geben, wie wir sie heute vorfinden.

v.l.n.r. Elisabeth Rabeder (Betriebsleiter Kneipp Traditionshaus Bad Mühllacken), Susanne Weißenberger BA,MA (FH Oberösterreich), Dr. Franz Tauber (Leiter WKO Urfahr-Umgebung) Foto: WKO UU

„Auf diese Änderung der Bevölkerung muss sich auch die regionale Wirtschaft, insbesondere die Nahversorgungsbetriebe. einstellen“, betont WKO-Leiter Franz Tauber. „Sind es ja gerade die Nahversorgungsbetriebe, die für die Senioren einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität leisten.“ Gemeinden und Unternehmen sehen sich mit der Aufgabe konfrontiert, Strukturen und Rahmenbedingungen zu schaffen, welche es der immer größer werdenden Gruppe möglich macht, ein in jeder Lebensphase zufriedenes Leben zu führen.

Aufgrund dieser Herausforderungen wurde von Studentin Susanne Weißenberger im Zuge ihres Studiums Gesundheitsmanagement an der Fachhochschule Linz ein Nahversorgungskonzept für Senioren 70+ in Zusammenarbeit mit der WKO UU erstellt, welches sich speziell mit dieser Thematik auseinandersetzte. Weißenberger analysierte die derzeitige Nahversorgungssituation in den Urfahr-West-Donaugemeinden und entwickelte auf Basis dessen sowohl gemeindeübergreifende Handlungsempfehlungen als auch spezifische Maßnahmenvorschläge für die vier Donaugemeinden Feldkirchen, Ottensheim, Puchenau und Walding. Bestenfalls sollten integrierte Lösungen zu den Themenbereichen „Seniorenspezifische Angebote“, „Lebensmittelversorgung“, „Seniorentaxi“ etc. entwickelt werden sowie konkrete Maßnahmen zur Umsetzung dieser Projekte.


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