Johanna Peham: „Die Belastung für Familien in der Corona-Zeit ist extrem“
FELDKIRCHEN. Die Kinderfreunde Feldkirchen fordern dringend ein „Corona-Konzept“ für den Schulbeginn.

„In Oberösterreich braucht es für die Kinderbetreuungseinrichtungen im September unbedingt ein klares Konzept für den Umgang mit Covid-19-Verdachtsfällen.“ So lautet die Forderung der Lehrerin und Obfrau der Kinderfreunde Feldkirchen Johanna Peham. In Wien gibt es laut Peham bereits Regelungen für Kindergärten und Schulen. Dieses sieht vor, dass es keine Schließung von Gruppen oder ganzen Einrichtungen geben soll. Nur die betroffenen Kinder sollen Quarantäne einhalten.
Planungssicherheit gefordert
„Speziell vor Ferienbeginn war die Situation für die Pädagoginnen aber auch für die Familien ganz schwierig. Sie waren verunsichert und verängstigt, weil niemand wusste wie mit Verdachtsfällen umzugehen ist. Viele Mütter und Väter haben sich bei der Gemeinde gemeldet, und klare Aussagen verlangt. Leider konnten wir nur auf den Krisenstab verweisen, sagt der Vizebürgermeister von Feldkirchen, David Allerstorfer. Johanna Peham empfiehlt für einen möglichst reibungslosen Schulbeginn und zum Wohl der Kinder, jetzt schon mit der Planung eines Corona-Konzeptes zu beginnen und dabei auch auf Pädagoginnen mit Praxiserfahrung zu hören. „Die Belastung für Familien ist in der Corona-Zeit extrem und langfristig nicht tragbar, darum brauchen wir Planungssicherheit. Wenn wir auf eine praxistaugliche Strategie der Bundesregierung warten, könnte es zu spät sein und unsere Kinder verlieren wieder ein halbes Jahr. Das haben sie sich nicht verdient.“


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