Die lange Nacht des Würfelspiels
FRANKENBURG. Einmal den Henker spielen, einmal spüren wie es sein muss ums Leben zu würfeln, einmal im Fackelschein zur Linde wandern und dort den Vorfahren begegnen. Es ist fürwahr ein buntes Programm für Jung und Alt, das sich die Frankenburger Würfelspieler für Samstag, 5. Oktober, ausgedacht haben. Denn ihre Ausstellung „Mensch.Macht:Leben“ nimmt als eines von 58 Museen in Oberösterreich an der bundesweiten „Langen Nacht der Museen“ teil.

Was sich den Besuchern ab 18 Uhr bietet, ist eine wohl einzigartige Gelegenheit, hinter die Kulissen des „Frankenburger Würfelspiels“ zu schauen. Da kann man in verschiedene Kostüme schlüpfen und sich darin fotografieren lassen. Man kann die Trommeln rühren, in Fanfaren blasen und das Henkerschwert zur Hand nehmen. Oder mit den „Stars“ des Spiels, dem Grafen Herberstorff, dem Pfleger Grienpacher oder dem Richter Strattner, über ihre Rollen plaudern. Um 19 und um 21 Uhr gibt es Buchpräsentationen der beiden historischen Romane „Das Awaren-Amulett“ und „Im Schatten des Würfelspiels“. Um 19.30 brechen dann die jugendlichen Besucher (erwachsene Begleitperson erforderlich) zu einer Fackelwanderung auf, bei der sie sich auf die Spuren ihrer Vorfahren begeben. Bis 1 Uhr morgens gibt es dann immer wieder Quiz- und Glücksspiele; zudem zeigt das Würfelspiel-Kino historische Filmaufnahmen. Auch die vielen interaktiven Terminals des Museums sind in Dauerbetrieb. Und das alles bei freiem Eintritt.


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