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FRANKENBURG. Um bis zu 400 Meter wurden die Frankenburger Ortstafeln im Sommer von der Verkehrsabteilung der Bezirkshauptmannschaft weiter nach außen verlegt. Seither fällt es vielen schwer, sich an die 50 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung zu halten.

Zumindest geringfügig, wie hier von Ried kommend, wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von fast allen Fahrern überschritten. Foto: Willi Frickh

Das Messgerät der Gemeinde wird jeweils eine Woche an den Ortseinfahrten aufgestellt, um die Verkehrsteilnehmer auf ihre tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Und die war bei den bisherigen Messungen zu einem großen Teil über der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit. In gar nicht so wenigen Fällen war sie sogar erschreckend hoch und hätte bei einer Kontrolle zu entsprechenden Strafen oder gar zum Verlust der Fahrerlaubnis geführt.

Hohe Zahl an Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die Marktgemeinde appelliert im Namen der Sicherheit an alle Verkehrsteilnehmer, besonders auf die neuen Beschränkungen zu achten, die aufgrund vieler Beobachtungen und Anfragen von Anrainern von der BH erlassen wurden.

Messungen der Marktgemeinde belegen die hohe Zahl an Geschwindigkeitsüberschreitungen.

In der Woche von 29. Oktober bis 5. November wurden an der Frankenburger Landesstraße an der Ortstafel in Point in Fahrtrichtung Zentrum 29.000 Fahrzeuge gemessen. Fast 14.000 davon, also beinahe jedes zweite, überschritt die Geschwindigkeit strafwürdig. Über 100 Fahrzeuge waren sogar über 90 km/h schnell. Einen ähnlichen Anteil gab es bei den Messungen in der Rieder Straße.

Noch ärger waren die Überschreitungen in der Riegler Straße. Dort wurde in der Woche von 6. bis 13. November ortseinwärts die Ortstafel nur von einem Drittel der 11.900 Verkehrsteilnehmer beachtet. 148 „Raser“ fuhren über 100, sechs Messungen lagen sogar bei 135 km/h.


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Antiseptikum
Antiseptikum
12.12.2018 09:42

Geschwindigkeitsbegrenzung

Wozu werden die Ortstafeln um 400 Meter verlegt? Wahrscheinlich nur um die Autofahrer abzuzocken und das Gemeindebudget aufzufetten. Typisch Österreich!


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