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FRANKENBURG. Im Februar ging beim Österreichischen Tierschutzverein ein Notruf wegen eines schwer verletzten Mäusebussards ein. Der Greifvogel wurde sofort von der Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines aufgenommen und zur medizinischen Versorgung und Pflege auf den Assisi-Hof in Frankenburg gebracht. 

Foto: ÖTV
Foto: ÖTV

„Der Bussard war in einem erschreckend schlechten Zustand“, so der Greifvogelexperte des Österreichischen Tierschutzvereins. „Wir haben das Tier darum für erste Untersuchungen auf unsere Quarantänestation gebracht.“ Die gänzlich fehlenden Schwungfedern sowie Verletzungen seines linken Flügels beeinträchtigten den Greifvogel so stark, dass das rund zwei Jahre alte, männliche Tier offenbar über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage war, sich ausreichend zu ernähren. 

Die folgenden Wochen am Assisi-Hof galten darum der Rehabilitation des Tieres sowie dem Ausheilen der Wunden. Durch die fachmännische und liebevolle Pflege der Tierpfleger konnte der Mäusebussard wieder zu vollen Kräften kommen und startete schon kürzlich seine ersten erfolgreichen Flugversuche. Aus diesem Grund entschied der Österreichische Tierschutzverein, Mäusebussard „Egon“ wieder in seine wohlverdiente Freiheit zu schicken. Anfang dieser Woche wurde Egon an seinen ursprünglichen Fundort in St. Georgen gebracht und freigelassen. www.tierschutzverein.at


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