Landtagsabgeordneter Hermann Krenn: Massenquartier würde Bevölkerung überfordern
FRANKENBURG. „Man kann eine Gemeinde wie Frankenburg nicht mit der Unterbringung von 250 Flüchtlingen oder mehr überfordern“, verweist Landtagsabgeordner Hermann Krenn (SPÖ) auf die Absichten des Innenministeriums. Das Durchgriffsrecht des Bundes dürfe nicht zum Drüberfahren führen.
Frankenburg wäre damit die einzige Gemeinde im Bezirk Vöcklabruck, die eine derart hohe Zahl an Flüchtlingen ohne eigene Polizeiinspektion hätte. Krenn fordert daher eine Reduzierung der aufzunehmenden Flüchtlinge auf 100 Personen. Außerdem müsse das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung durch eine permanente Präsenz der Polizei gehoben werden.
„Ich erwarte mir, dass das Innenministerium dahingehend mit der Gemeinde Frankenburg im Gespräch bleibt“, so Krenn, der in diesem Zusammenhang vor jeglichen „Schnellschüssen“ warnt.


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