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FRANKENBURG. Nach dem Erfolg des „Parteiunabhängigen Bürgerforums Frankenburg“, die Flüchtlingszahl in der Betreuungsstelle des Innenministeriums im „Blue Sky Energy“-Gebäude auf 100 zu begrenzen, geht es der Gemeinde darum, ein geordnetes Zusammenleben zu gewährleisten.  

Zu Pfingsten halfen die Asylwerber freiwillig und gratis bei der Pflege im Botanischen Garten Frankenburg mit (li. Bürgermeister Johann Baumann) Foto: Wilhelm Frickh

Bürgermeister Johann Baumann koordiniert die Hilfsangebote der Bevölkerung. „Wer einen Beitrag leisten will, zum Sprache lernen und besonders auch zur sinnvollen Beschäftigung der Kinder, soll sich bitte am Gemeindeamt oder bei mir melden!“. Bei einer Verweildauer der Asylwerber von vier bis acht Wochen können die Frankenburger Angebote nur eine Vorstufe zur Integration darstellen. Sie werden sich auf Sprachkurse und das Kennenlernen unserer Kultur konzentrieren.

Besonders ernst nimmt Baumann die Sicherheitsbedenken der Bevölkerung, die in der Infoveranstaltung der Gemeinde intensiv geäußert wurden. Erste Zugeständnisse gibt es auch hier zu vermelden. Der Polizeiposten Ampflwang wird personell aufgestockt, vermehrt in Frankenburg Streife fahren und auch regelmäßig im Flüchtlingsquartier in einem eigenen Büro anwesend sein. “Durch enge Zusammenarbeit mit der Polizei und der Betreiberfirma ORS wollen wir Gerüchte von ungeahndeter Kleinkriminalität bei uns erst gar nicht aufkommen lassen“, sagt Baumann und fügt hinzu: „Unser Ja zur Hilfe bedeutet nicht, dass wir unsere einheimische Bevölkerung vergessen. Wir bekennen uns zur Hilfe für alle Menschen in Not.“


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