Rot-Kreuz-Ortsstelle feiert 40 Jahre
FRANKENMARKT. Bereits seit 40 Jahren ist das Rote Kreuz mit einer eigenen Ortsstelle in Frankenmarkt vertreten. Ging es in den Anfangsjahren nur um den Rettungsdienst, ist das Rote Kreuz in Frankenmarkt mittlerweile mit 217 Mitarbeitern in vielen sozialen Bereichen tätig.

2020 ist ein besonderes Jahr für das Rote Kreuz in Frankenmarkt. Heuer jährt sich die Eröffnung der Ortsstelle Frankenmarkt zum 40. Mal. Schon zu Beginn zählte die Ortsstelle Frankenmarkt – damals eine reine Rettungsstelle – 80 freiwillige Helfer, mittlerweile sind es 217 Ehrenamtliche und Hauptberufliche. Diese sind in den Sparten Rettungsdienst, Katastrophenhilfsdienst, Jugendrotkreuz und Gesundheits- und Soziale Dienste tätig.
Viele ehrenamtlich geleistete Stunden
Und so gab es in Anwesenheit von 170 Gästen viel zu feiern im Gasthaus Kogler. Gut gelaunt ließ der Ortsstellenleiter Klaus-dieter Haselbruner 40 Jahre erfolgreiches humanitäres Engagement Revue passieren und ehrte mit der Henry-Dunant-Medaille zudem vier Mitarbeiter, die seit der ersten Stunde zuverlässiger Teil der Mission des Roten Kreuzes in Frankenmarkt sind. Zahlreiche Ehrengäste und Wegbegleiter drückten anlässlich dieses Jubiläums ihre Anerkennung aus für so viele ehrenamtlich geleistete Stunden. Alleine im Jahr 2019 waren es über alle Sparten hinweg für Frankenmarkt etwa 40.000 Stunden. Für dieses Einzugsgebiet mit rund 15.000 Einwohnern werden im Jahr etwa 5.000 Ausfahrten absolviert.
Humanität im Fokus
Die verschiedenen Sparten des Roten Kreuzes mit Angeboten wie betreutes Reisen, Essen auf Rädern, ALPHA-Leseförderung oder Rotkreuz-Märkte für sozial Schwache haben eines gemeinsam: den humanitären Gedanken. Ehrengast Johannes Beer, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes in Vöcklabruck, betont, dass Humanität auch heute noch einen wichtigen Platz einnimmt: „Dr. Haselbruner hat mit seinem persönlichen Engagement das Rote Kreuz in Frankenmarkt möglich gemacht. Er hat, gemeinsam mit Mitstreitern, vor 40 Jahren hier in Frankenmarkt eine Ortsstelle quasi aus dem Nichts geschaffen. Humanitäres, soziales Engagement hat nichts von seiner Bedeutung verloren. Das Helfen Institutionen überlassen, die wirtschaftlichen Zwängen ausgesetzt sind, ist auch heute nicht ausreichend. Deswegen gebührt an dieser Stelle mein Dank neben Dr. Haselbruner auch unbedingt allen freiwilligen Helfern, Hauptamtlichen und Zivildienern, die an der Ortsstelle Frankenmarkt gerne und engagiert zugegriffen haben. Nicht zu vergessen sind auch die Unternehmen der umliegenden Gemeinden, die immer wieder, so auch heuer, mit finanzieller Zuwendung unser Tun ermöglichen.“


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