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BAD ZELL. Mario Sacher, der Mühlviertler Wortakrobat, nimmt in seinem achten Soloprogramm am Sonntag, 3. November, im Hotel Lebensquell die Schönheit des Augenblicks kabarettistisch unter die Lupe.

Mario Sacher strapaziert die Lachmuskeln seines Publikums. (Foto: Sandra Pilz-Kathofer)
Mario Sacher strapaziert die Lachmuskeln seines Publikums. (Foto: Sandra Pilz-Kathofer)

Dabei blickt er tief in die Seele des raunzenden Österreichers, der gerne ein volles Glas vor sich hat, es aber trotzdem mit Vorliebe als halbleer betrachtet. Klar, die Zeit bringt es mit sich, dass wir, zumindest rein optisch, eher abbauen. Aber trotzdem müssten wir nicht aufhören, das Schöne zu sehen. Von Babys sind wir immer begeistert. Von erwachsenen Zeitgenossen eher nicht.

Warum neigen wir dazu alles auf die Pension, auf die Zeit danach, im Himmel, in der Hölle oder wo auch immer zu verschieben? Vielleicht droht gar die Wiedergeburt? Wie sieht dann die Work-Life-Balance aus?

Mit enormer Pointendichte, viel Musik und einzigartigen Wortspielen philosophiert der Sacher ohne Torte über einzigartige Errungenschaften unserer Zeit wie Wellnessen oder Senioren-Dating-Apps. Auch die Frage, warum die Politik so tickt, wie sie tickt, wird sprachwissenschaftlich erörtert. Authentisch, bodenständig, charmant – ein garantiert anstrengender Abend für die Lachmuskeln!

Sonntag, 3. November 202419 Uhr / Hotel Lebensquell Bad ZellKarten und Tischreservierung (VVK 20 Euro, AK 22):07263 7515

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