Film zum 80. Jahrestag der Mühlviertler Menschenhatz
FREISTADT. Andreas Grubers „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ ist einer der bedeutendsten Beiträge filmischer Auseinandersetzung mit der österreichischen Vergangenheit. 80 Jahre nach dem Ausbruch sowjetischer Gefangener aus dem KZ Mauthausen am 2. Februar 1945 zeigt Gruber seinen Film um 19 Uhr im Kino Freistadt.

KZ Mauthausen, Februar 1945. 500 Kriegsgefangene, die sich weigerten, an der Seite der deutschen Wehrmacht zu kämpfen, warten auf ihre Exekution. Im Wissen um ihren sicheren Tod wagen sie den Ausbruch: nasse Decken schließen den Strom der Stacheldrähte kurz, Wachtürme werden mit Feuerlöschern, Kohlestücken und Holzschuhen angegriffen. 150 Häftlingen gelingt am 2. Februar 1945 die Flucht, die anderen werden erschossen. Noch in derselben Nacht ruft die SS die Bevölkerung auf, „die KZler zu jagen wie die Hasen“. Nur neun Gefangene werden die Flucht überleben. Zwei der Geflüchteten werden von einer furchtlosen Bäuerin versteckt und gerettet. Von ihnen erzählt Andreas Grubers bewegender und spannender Film. Tickets: www.kino-freistadt.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden